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Taraxacum freticola
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Korbblüten und den tief gezähnten Blättern, die in einer bodennahen Rosette wachsen, lässt sich Taraxacum freticola sofort erkennen. Dieser spezielle Löwenzahn ist weit mehr als nur ein ungebetener Gast im Rasen; er ist eine wertvolle Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Varia-Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern die Blüten als wichtige Nektarquellen gezielt an. Wenn du diese Art in deinem Garten zulässt, förderst du aktiv den Erhalt gefährdeter Falterpopulationen. Schau doch mal genau hin, wer sich an sonnigen Vormittagen auf den Blütenköpfen tummelt.
Überlebenshilfe für seltene Scheckenfalter: Heimisch, robust und blühfreudig.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine essenzielle Nahrungsquelle für eine Reihe von Schmetterlingen. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii). Besonders wichtig ist die Pflanze für verschiedene Scheckenfalter wie den Ätherischen Scheckenfalter (Melitaea aetherie), den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie den Ornat-Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch der Varia-Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzt das Nektarangebot intensiv. Im Winter bieten die stehengebliebenen Samenstände zudem eine wichtige Futterquelle für Vögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der für Löwenzahn typische weiße Milchsaft kann bei Kontakt mit der Haut Reizungen hervorrufen und bei Verzehr größerer Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Eltern sollten darauf achten, dass Kleinkinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Taraxacum freticola gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Österreich als indigene Art, also als ursprünglich heimisch, eingestuft. Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor der Entdeckung Amerikas bei uns heimisch war) besiedelt sie bevorzugt offene Standorte. Eine botanische Besonderheit ist die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhizapilze, kurz AM), die das Wurzelsystem bei der Nährstoffaufnahme unterstützen. Die Pflanze bildet die gattungstypischen Zungenblüten aus, die in einem körbchenförmigen Blütenstand zusammengefasst sind.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.