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Taraxacum glossodon
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Arten
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Mit ihren markant gezackten Blütenhüllblättern fällt Taraxacum glossodon sofort auf. Dieser besondere Löwenzahn ist weit mehr als ein gewöhnliches Wildkraut; er dient als spezialisierte Lebensgrundlage für seltene Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia). Da die Pflanze als indigen (einheimisch) oder Archaeophyt (vor 1492 eingewandert) gilt, passt sie perfekt in einen naturnahen Garten, der echte ökologische Nischen bieten will. Wenn du seltene Insekten fördern und gleichzeitig ein Stück ursprüngliche Flora bewahren möchtest, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Exklusive Schmetterlingstankstelle: Ein Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine essenzielle Futterquelle für eine Reihe spezialisierter Schmetterlinge. Besonders die Scheckenfalter-Arten profitieren von dem Nektarangebot, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch der seltene Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) suchen die Blüten gezielt auf. Da die Blütezeit bereits im Mai beginnt, füllt die Art eine wichtige Versorgungslücke im Frühjahr. Im Spätsommer bieten die Samen zudem eine natürliche Nahrungsquelle für heimische Singvögel.
Bitte beachte, dass Taraxacum glossodon als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Löwenzahn-Arten enthält der Milchsaft Bitterstoffe, die bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen können. Bei Verzehr größerer Mengen kann es zu Unwohlsein oder Bauchschmerzen kommen, weshalb Vorsicht bei kleinen Kindern und Haustieren geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Mediterranean
Taraxacum glossodon gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Gattung Löwenzahn. Ursprünglich ist die Art in Spanien heimisch, wird in unseren Breiten jedoch als indigen oder Archaeophyt (eine Pflanze, die bereits vor der Entdeckung Amerikas 1492 bei uns heimisch wurde) geführt. Morphologisch zeichnet sie sich durch die typische Pfahlwurzel und die bodenständige Blattrosette aus. Eine Besonderheit ist die Verbindung mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), einer Form der Symbiose, bei der Bodenpilze das Wurzelwerk bei der Nährstoffaufnahme unterstützen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.