Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum horridifrons
Auch bekannt als: Taraxacum horridifrons
Typisch für den Schrecklichen Löwenzahn (Taraxacum horridifrons) sind seine tief eingeschnittenen, fast wehrhaft gezackten Blätter und die leuchtend gelbe Korbblüte. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 bei uns eingeführt wurde) ist er ein seltener, aber spannender Gast in unseren Gärten. Er geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen) ein, die ihm hilft, auch an schwierigen Standorten zu gedeihen. Da er ursprünglich aus Spanien stammt, ist er besonders robust gegenüber klimatischen Veränderungen. Schau genau hin, ob dieser botanische Schatz bereits in deinem Garten eine Nische gefunden hat.
Ein robuster spanischer Überlebenskünstler mit historischem Charme.
Der Schreckliche Löwenzahn spielt eine Rolle im Bodenökosystem durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Zusammenarbeit zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen, die den Boden vital hält. Als Korbblütler (Pflanze mit vielen eng stehenden Einzelblüten) stellt er ein Angebot an Nektar und Pollen bereit, auch wenn für diese spezifische Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten zu einzelnen Insekten vorliegen. Seine Präsenz als Archäophyt trägt zur Vielfalt der Flora bei. Die Samen können in den Wintermonaten als kleine Kraftpakete für Vögel dienen.
Diese Pflanze ist nicht als kindersicher eingestuft. Wie viele Arten der Gattung Löwenzahn enthält sie einen Milchsaft, der bei Hautkontakt zu Irritationen führen kann und nicht verzehrt werden sollte. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist aufgrund der charakteristischen Blattrosette für geübte Gärtner jedoch unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Wähle einen Standort mit viel Licht, am besten in voller Sonne.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, da die Art an trockene Bedingungen angepasst ist.
Pflanze den Löwenzahn entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden bei der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Dank der Arbuskulären Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen) benötigt er kaum künstliche Düngung.
Zusätzliches Gießen ist nur bei extremer, lang anhaltender Trockenheit erforderlich.
Die Vermehrung erfolgt natürlich über die fliegenden Samen im Frühsommer.
Lass die verblühten Stände stehen, um die Selbstaussaat zu ermöglichen.
Gute Partnerin: Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Ansprüche an Licht und Boden und ergänzen sich in ihrer Wuchsform.
Der Schreckliche Löwenzahn gehört zur Gattung Löwenzahn (Taraxacum) und ist ein Vertreter der Korbblütler. Sein Status als Archäophyt (Pflanze, die vor der Entdeckung Amerikas einwanderte) macht ihn kulturhistorisch interessant, wobei seine ursprüngliche Heimat in Spanien liegt. Morphologisch (gestaltlich) erkennt man ihn an seiner bodenständigen Blattrosette. In der Roten Liste wird er als ungefährdet geführt, was seine Beständigkeit in geeigneten Lebensräumen unterstreicht.
2 Videos zu Schrecklicher Löwenzahn


•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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