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Taraxacum inarmatum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren charakteristischen, tief gezähnten Blättern und den leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten) lässt sich Taraxacum inarmatum sofort erkennen. Diese Löwenzahn-Art ist weit mehr als nur ein Wildkraut; sie ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern die Blüten im Mai gezielt an. Wenn Du einen Platz für diese ökologisch bedeutsame Art in Deinem Garten reservierst, förderst Du gezielt die Artenvielfalt seltener Falter. Du machst damit alles richtig, wenn Du Mut zur Wildnis auf sonnigen Flächen zeigst.
Exklusive Nektarquelle für seltene Scheckenfalter im Wonnemonat Mai.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine Lebensversicherung für eine ganze Reihe seltener Schmetterlinge. Besonders der Desfontaines Frühlings-Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Magerrasen-Scheckenfalter (Melitaea ornata) profitieren von dem reichen Nektarangebot im Mai. Auch für den Algerischen Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und den Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis) stellt die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle dar. Da sie als eine der wenigen Arten bereits im Mai blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im jahreszeitlichen Futterkalender. Die Samen werden später gerne von kleinen Singvögeln wie dem Stieglitz aufgenommen.
Bitte achte darauf, dass Taraxacum inarmatum als nicht kindersicher eingestuft wird. Der bei Verletzung der Stängel austretende Milchsaft kann bei Hautkontakt Reizungen auslösen oder bei Verzehr zu Unwohlsein führen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Hautreaktionen ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum inarmatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Als Indigen (einheimische Art) oder Archaeophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) ist sie ursprünglich in Spanien beheimatet und liebt warme Standorte. Charakteristisch ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose, die der Pflanze hilft, Mineralstoffe aus dem Boden zu lösen. Morphologisch zeigt sie die typische Pfahlwurzel und eine bodennahe Blattrosette, die sie widerstandsfähig gegen Tritt und Trockenheit macht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.