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Taraxacum lacinulatum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren tief eingeschnittenen, fast gefransten Blättern lässt sich Taraxacum lacinulatum sofort erkennen. Als spezialisierte Art aus der Gruppe der Löwenzähne bringt sie eine feine Struktur in deine Wiesenbereiche, die man beim gewöhnlichen Löwenzahn oft vermisst. Für deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten als wichtige Futterquelle für seltene Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) dient. Wenn du dieser Pflanze ein Plätzchen einräumst, unterstützt du gezielt die Artenvielfalt in deiner Region. Hast du schon einen sonnigen, mageren Fleck für diesen Überlebenskünstler reserviert?
Spezialisierte Scheckenfalter-Tankstelle mit fein geschlitzter Blattpracht.
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Dieser Löwenzahn ist ein Magnet für eine ganze Reihe spezialisierter Falter. Besonders Scheckenfalter profitieren von dem Nektarangebot, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch Arten wie der Kronwicken-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) suchen die Blüten aktiv auf. Für den Spanischen Maivogel (Euphydryas desfontainii) stellt die Pflanze ebenfalls eine wichtige Ressource dar. Im Winter bieten die verbliebenen Fruchtstände nahrhafte Samen für heimische Vögel wie den Stieglitz (Carduelis carduelis). So förderst du mit einer Pflanze ein ganzes Netzwerk an Tieren.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Der für Löwenzahn typische Milchsaft (weißer Saft in Stängeln und Blättern) kann bei Kontakt Hautirritationen hervorrufen und bei Verzehr zu Unwohlsein führen. Sollten Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Ein achtsamer Umgang im Familiengarten ist daher ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum lacinulatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird botanisch als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen eingestuft. In Österreich ist sie heimisch und besiedelt dort meist offene, lichtreiche Standorte. Eine Besonderheit ist ihre Lebensweise mit einer AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze), einer Symbiose im Boden, bei der Pilze die Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme unterstützen. Morphologisch unterscheidet sie sich durch die namensgebende 'lacinulate' (schlitzblättrige) Blattform von anderen Gattungsvertretern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.