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Taraxacum laetum
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Arten
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An ihren filigranen, tief eingeschnittenen Blättern lässt sich Taraxacum laetum sofort erkennen. Diese seltene Löwenzahn-Art ist weit mehr als ein gewöhnliches Wildkraut, denn sie gehört zu den am stärksten bedrohten Pflanzen unserer Heimat. In deinem Garten bietet sie hochspezialisierten Insekten eine lebenswichtige Grundlage. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) von ihren Blüten. Mit der Ansiedlung dieser Rarität holst du dir ein Stück echte Wildnis zurück und wirst zum aktiven Artenschützer für bedrohte Kostbarkeiten.
Rarität für Schmetterlinge: Hol dir den bedrohten Naturschatz in den Garten.
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Diese Löwenzahn-Art ist eine wertvolle Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie intensiv von Scheckenfaltern wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), dem Östlichen Scheckenfalter (Melitaea ornata) und dem Desfontaines Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) genutzt. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) fliegen die gelben Korbblüten an. Da die Pflanze in der Natur extrem selten geworden ist, bildet sie in Naturgärten einen wichtigen Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum). Im Winter bieten die Samen eine kleine, aber feine Nahrungsquelle für heimische Wildvögel.
Bitte beachte, dass Taraxacum laetum als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie alle Löwenzahn-Arten enthält sie einen weißen Milchsaft, der Bitterstoffe enthält und bei Hautkontakt zu Reizungen oder bei Verzehr zu Unwohlsein führen kann. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, bei Gartenarbeiten Handschuhe zu tragen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Jun
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum laetum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Die Art ist in Regionen wie Österreich und Spanien heimisch und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1). Sie besiedelt bevorzugt warme, lichtreiche Standorte und ist als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen (ursprünglich einheimisch) eingestuft. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - nützliche Bodenpilze), die ihre Nährstoffaufnahme an kargen Standorten optimieren.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.