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Taraxacum magnolevigatum
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Auch bekannt als: Taraxacum magnolevigatum
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den kräftig gelben Zungenblüten (einzelne Blütenblätter im Korb) und den charakteristischen Schwielen an den Hochblättern lässt sich der Große Schwielen-Löwenzahn (Taraxacum magnolevigatum) sofort erkennen. Er ist eine botanische Kostbarkeit, die auf der Roten Liste unter R (extrem selten) geführt wird. In deinem Naturgarten dient er als Lebensgrundlage für spezialisierte Scheckenfalter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Mit seiner Ansiedlung bewahrst du ein Stück gefährdeter Vielfalt. Du kannst mit dieser Pflanze auch in kleinen Gärten einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten.
Botanische Rarität: Eine seltene Überlebenshilfe für gefährdete Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Große Schwielen-Löwenzahn eine unverzichtbare Futterpflanze für seltene Tagfalter. Zu den Besuchern zählen der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii). Besonders wichtig ist er für spezialisierte Scheckenfalter wie den Berber-Scheckenfalter (Melitaea aetherie), den Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und den Gebirgs-Scheckenfalter (Melitaea varia). Die nahrhaften Samen werden im Winter gern von Vögeln als Energiereserve gefressen. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) fördert er zudem aktiv die Bodengesundheit in deinem Garten.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Löwenzahn-Arten kann der im Stängel enthaltene weiße Milchsaft bei Kontakt mit der Haut Reizungen verursachen. Bei Verzehr größerer Mengen kann es zu Unwohlsein kommen, weshalb ein Platz außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern ratsam ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) eingestuft. Er ist vor allem im Mittelmeerraum, etwa in Spanien, verbreitet und gilt in unserer Region als extrem seltene Art der Roten Liste. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine enge Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen zur besseren Nährstoffversorgung. Morphologisch ähnelt er dem gewöhnlichen Löwenzahn, unterscheidet sich aber durch die namensgebenden Schwielen (schwammige Verdickungen) an den Blütenhüllblättern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.