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Taraxacum parsennense
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Arten
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Wer Taraxacum parsennense einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren charakteristisch tief eingeschnittenen Blättern und den leuchtend gelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten in einem Blütenkopf) ist sie ein markanter Vertreter der alpinen Flora. In deinem Naturgarten ist diese seltene Art ein echter Schatz, da sie in Deutschland auf der Roten Liste steht und somit aktiv zum Artenschutz beiträgt. Besonders spezialisierte Falter wie der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) oder der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sind auf den Nektar dieser Pflanze angewiesen. Mit der Ansiedlung dieses Löwenzahns bietest du gefährdeten Insekten eine seltene Futterquelle und holst dir ein Stück Hochgebirge direkt vor die Haustür.
Ein exklusives Buffet für sechs seltene Scheckenfalter-Arten in deinem Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist Taraxacum parsennense eine essenzielle Nahrungsquelle für eine ganze Reihe seltener Schmetterlinge. Besonders die Gattung der Scheckenfalter profitiert massiv: Arten wie der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia), der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) suchen die Blüten gezielt auf. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen das Nektarangebot. Da die Pflanze Mykorrhiza-Verbindungen (AM) eingeht, fördert sie zudem ein stabiles Netzwerk aus Bodenorganismen, was die Vitalität deiner gesamten Pflanzgemeinschaft unterstützt.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da der weiße Milchsaft bei Hautkontakt zu Reizungen führen kann und beim Verzehr größerer Mengen Unwohlsein verursacht. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern. Achte lediglich darauf, dass Kinder die Stängel nicht abbrechen und mit dem Saft in Berührung kommen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum parsennense gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (ursprünglich heimische) Art in Österreich und Spanien. In Deutschland kommt sie nur extrem lokal vor und wird dort als gefährdet eingestuft. Sie siedelt bevorzugt in alpinen Rasen oder auf schuttreichen Standorten und geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - nützliche Bodenpilze, die Nährstoffe liefern) ein. Morphologisch unterscheidet sie sich vom gewöhnlichen Löwenzahn durch spezifische Merkmale an den Hüllblättern (Blattorgane direkt unter der Blüte), die sie an das raue Gebirgsklima anpassen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.