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Taraxacum praeradians
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Auch bekannt als: Taraxacum praeradians
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den auffallend großen, leuchtend gelben Blütenköpfen lässt sich der Großköpfige Löwenzahn (Taraxacum praeradians) sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er als wichtige Nektarqualle für spezialisierte Schmetterlinge dient. Besonders Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) profitieren von seinem Angebot. Durch seine tiefreichende Pfahlwurzel trägt er zudem zur Bodenlockerung bei. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch in trockenen Phasen Farbe bekennt, ist dieser Löwenzahn die richtige Wahl für dich.
Südländische Kraft im Garten: Die Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine fundamentale Nahrungsquelle für seltene Schmetterlingsarten. Zu den Besuchern zählen der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis), der Berber-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) nutzen die Blüten intensiv. In den Wintermonaten dienen die verbliebenen Samenstände als wichtige Futterreserve für heimische Vögel, die die ölhaltigen Samen schätzen. Damit leistet die Pflanze einen messbaren Beitrag zum Erhalt der Falterpopulationen.
Diese Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der für die Gattung typische weiße Milchsaft (ein latexähnliches Sekret) kann bei Hautkontakt Irritationen hervorrufen und führt bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern besteht bei genauer Betrachtung der Blattrosette und der markanten gelben Korbblüten kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Großköpfige Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird taxonomisch innerhalb der Gattung Taraxacum geführt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Spanien, er gilt jedoch in weiteren Regionen als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde). Typisch für diese Art ist der Wuchs in einer grundständigen Rosette und die Bildung eines hohlen Stängels. Er geht eine Symbiose mit Bodenpilzen ein, die man als Mykorrhiza (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) bezeichnet und die seine Widerstandsfähigkeit stärken.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.