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Taraxacum reichlingii
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Auch bekannt als: Taraxacum reichlingii
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An seinen charakteristischen, leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstände aus vielen Einzelblüten) und der kräftigen Blattrosette lässt sich Reichlings Löwenzahn sofort erkennen. Da diese Art auf der Roten Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) geführt wird, ist sie ein echtes Juwel für deinen Naturgarten. Er bietet spezialisierten Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Mit der Ansiedlung dieser seltenen Pflanze leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt direkt vor deiner Haustür. Schau genau hin: In deinem Garten darf dieser botanische Schatz nun sicher wachsen und gedeihen.
Rote Liste 2: Hol dir eine seltene Schmetterlings-Tankstelle in deinen Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Falter. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die gelben Blüten im Mai auf. Auch der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) profitieren von diesem Nektarangebot. Da Reichlings Löwenzahn auf der Roten Liste 2 steht, ist jedes Exemplar ein wichtiger Baustein für das Überleben dieser Insektenarten in der Kulturlandschaft.
Nach vorliegenden Daten ist die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft. Der im Stängel enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt zu leichten Reizungen oder dunklen Flecken führen und sollte nicht in die Augen gelangen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Doppelgängern besteht bei genauer Betrachtung der typischen Löwenzahn-Blattform nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Mediterranean
Reichlings Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region gilt er als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze), ist jedoch aufgrund schwindender Lebensräume stark gefährdet. Eine Besonderheit ist seine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), welche die Nährstoffaufnahme der Wurzeln unterstützt. Er blüht ausschließlich im Mai und unterscheidet sich damit von vielen anderen Löwenzahn-Arten, die über einen längeren Zeitraum Flor zeigen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.