Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum sahlinii
Auch bekannt als: Taraxacum sahlinii
An seinen hellgelben Blütenköpfen und den tief gezähnten Blättern lässt sich Sahlins Löwenzahn (Taraxacum sahlinii) sofort erkennen. Er ist eine botanische Besonderheit, die ursprünglich aus Spanien stammt, aber bei uns als Archäophyt (vor 1492 eingewanderte Pflanze) oder indigene Art gilt. Da er in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Er lebt in einer engen Gemeinschaft mit AM-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza - eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), was die Bodengesundheit in deinem Garten fördert. Wenn du ein Herz für seltene Wildpflanzen hast, ist dieser Löwenzahn genau richtig für dich.
Rote-Liste-Art für deinen Garten: Eine seltene Schönheit mit spanischen Wurzeln.
Dieser Löwenzahn ist eine wertvolle Bereicherung für die heimische Biodiversität, da er als indigene Art Teil unserer Naturgeschichte ist. Seine Einstufung in der Roten Liste Deutschlands unterstreicht seine Bedeutung für den Erhalt seltener Pflanzentypen. Durch die Symbiose mit AM-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza) stärkt er das unterirdische Geflecht und die Nährstoffdynamik im Boden. Da für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich allgemein sagen, dass er als heimischer Korbblütler (Asteraceae) grundsätzlich als Anlaufstelle für die lokale Insektenwelt fungiert. Das Belassen der Samenstände unterstützt zudem die Samenausbreitung und bietet potenzielle Winternahrung für Vögel. Mit seiner Kultivierung bewahrst du ein Stück bedrohte Natur direkt vor deiner Haustür.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Wähle einen Standort, der einem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) nachempfunden ist.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um dem natürlichen Lebensraum zu entsprechen.
Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) nutzt, profitiert sie von einem lebendigen Boden ohne Kunstdünger.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden offen ist.
Gießen ist nach dem Anwachsen nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit notwendig.
Da er in Deutschland als gefährdet (Rote Liste) gilt, solltest du die Samenstände zur natürlichen Versamung stehen lassen.
Eine gezielte Vermehrung ist über die Flugsamen im Frühsommer möglich.
Entferne keine Blätter im Winter, da die Rosette grün überwintert.
Gute Partnerin: Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor) – beide Arten lieben sonnige, kalkhaltige Trockenstandorte und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Wiese.
Sahlins Löwenzahn (Taraxacum sahlinii) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) in der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Spanien beheimatet, wird er in unseren Breiten als Archäophyt (vor 1492 eingeführt) oder indigen (einheimisch) eingestuft und ist in Deutschland auf der Roten Liste verzeichnet. Er wächst bevorzugt an sehr warmen, trockenen Standorten. Als sogenannte Kleinart unterscheidet er sich durch feine Details im Blattbau und der Blütenstruktur vom gewöhnlichen Löwenzahn, was ihn für Kenner der heimischen Flora besonders wertvoll macht.
2 Videos zu Sahlins Löwenzahn


•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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