Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum schroeterianum
Auch bekannt als: Schröters Löwenzahn
Schon von weitem fällt Schroeters Löwenzahn (Taraxacum schroeterianum) durch seine leuchtend gelben Korbblüten und die bodenständige Blattrosette auf. Als extrem seltene Art der Roten Liste mit dem Status R ist er ein wahrer Überlebenskünstler, der nur noch sehr vereinzelt in der Natur Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz zu finden ist. Er ist eine indigene Art, die tief in unserer Landschaft verwurzelt ist und über die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Symbiose mit Bodenpilzen) ein gesundes Bodenleben fördert. Wenn du dieser Rarität ein Plätzchen schenkst, leistest du einen echten Beitrag zum Schutz unserer biologischen Vielfalt. Du wirst schnell merken, wie viel Freude es macht, einen so seltenen Gast beim Wachsen zu beobachten.
Extrem seltene Alpen-Rarität: Werde zum Schutzpatron der Roten Liste.
Schroeters Löwenzahn ist aufgrund seiner extremen Seltenheit mit dem Status R der Roten Liste ökologisch hochgradig bedeutsam. Als indigene Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er ein wertvoller Teil unseres natürlichen Erbes. Er lebt in einer engen Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), was die Nährstoffkreisläufe im Boden stabilisiert und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzengemeinschaft stärkt. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Rarität selten sind, stellt die Gattung generell eine wichtige Basis für die heimische Insektenwelt dar. Mit der Ansiedlung in deinem Garten schützt du eine Pflanze, die in der freien Natur kaum noch Standorte findet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.14 m
Schroeters Löwenzahn ist eine botanische Kostbarkeit, die am besten an einem ungestörten Platz in deinem Garten gedeiht. Da er eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und nützlichen Bodenpilzen) eingeht, ist ein natürlicher Boden ohne Kunstdünger entscheidend.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Achte beim Einsetzen darauf, die lange Pfahlwurzel senkrecht und ohne Knicke in die Erde zu bringen.
Der Boden sollte eher mager und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Da er indigen ist, kommt er mit unserem Klima bestens zurecht und braucht kaum zusätzliche Pflege.
Lasse die welken Blütenstände stehen, damit sich die Samen über ihre Schirmchen selbst im Garten verteilen können.
Als Partnerin eignet sich das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris), da beide ähnliche alpine Standorte schätzen und sich ökologisch wie optisch hervorragend ergänzen.
Schroeters Löwenzahn (Taraxacum schroeterianum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist eine indigene Art, die in den alpinen Regionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz beheimatet ist. In der Fachwelt wird er aufgrund seiner extremen Seltenheit auf der Roten Liste mit dem Status R geführt. Charakteristisch für diesen Löwenzahn ist der Aufbau als ausdauernde, krautige Pflanze mit einer kräftigen Pfahlwurzel. Sein Vorkommen beschränkt sich meist auf ganz spezifische, oft höher gelegene Standorte unserer Heimat.
2 Videos zu Schroeters Löwenzahn


•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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