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Taraxacum selenoides
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Auch bekannt als: Taraxacum selenoides
An ihren hellgelben Korbblüten und den tief gezähnten Blättern lässt sich Taraxacum selenoides sofort erkennen. Diese seltene Löwenzahnart ist weit mehr als ein gewöhnliches Beikraut, denn sie wird in Deutschland auf der Roten Liste geführt und ist damit ein echter Schatz für deinen Naturgarten. Da sie eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, der sogenannten AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), eingeht, stärkt sie ganz nebenbei die Gesundheit deines Bodens. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück gefährdete Natur direkt ans Haus und förderst die biologische Vielfalt dort, wo es am wichtigsten ist. Du wirst schnell merken, wie bereichernd dieser botanische Spezialist für dein Gartenökosystem ist.
Botanische Seltenheit: Hol dir ein Stück Rote Liste in deinen Naturgarten.
Als Art der Roten Liste hat Taraxacum selenoides eine herausragende Bedeutung für den Erhalt der heimischen Biodiversität. Durch ihre Wurzelbeziehung zur AM-Mykorrhiza (Bodenpilze) trägt sie maßgeblich zur Stabilität des Boden-Ökosystems in deinem Garten bei. Da sie zu den einheimischen Korbblütlern zählt, stellt sie eine wertvolle Ressource für die lokale Insektenwelt dar, auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese seltene Art noch gesammelt werden. Solche gefährdeten Wildpflanzen fungieren oft als wichtige Trittsteine für die Vernetzung von Lebensräumen. Indem du ihr einen Platz gibst, förderst du aktiv den Erhalt einer genetischen Vielfalt, die in der freien Landschaft immer seltener wird.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum selenoides gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ein interessanter Vertreter der Löwenzahngruppe. Während sein Verbreitungsschwerpunkt in Spanien liegt, gilt er in unserer Region als Archäophyt (eine Pflanze, die vor langer Zeit eingeführt wurde) oder indigen und ist aufgrund seiner Seltenheit in der Roten Liste Deutschlands (Status D) verzeichnet. Ein besonderes Merkmal ist seine Abhängigkeit von der AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel), die ihm hilft, Nährstoffe effizient aus dem Boden zu lösen. Morphologisch ähnelt er dem bekannten Garten-Löwenzahn, unterscheidet sich aber durch feinere Merkmale an den Hüllblättern der Blüte.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.