Bild folgtKI-generierte IllustrationTarentola mauritanica (Linnaeus, 1758)
Auch bekannt als: Maurgecko
Der Mauergecko (Tarentola mauritanica) ist an seinem flachen, robusten Körper und den charakteristischen Haftscheiben an den Zehenenden sofort erkennbar. Diese anatomische Besonderheit erlaubt es ihm, mühelos an senkrechten Hauswänden oder glatten Steinflächen emporzuklettern. In Deinem Garten hält sich das Tier vorzugsweise an sonnenerwärmten Mauern oder in tiefen Gesteinsspalten auf. Als dämmerungs- und nachtaktiver Jäger bereichert er das ökologische Gefüge Deiner direkten Umgebung. Seine Nahrung besteht allgemein aus Insekten und verschiedenen Gliedertieren (Tiere mit einem Außenskelett), die er im Schutz der Dunkelheit erbeutet. Du kannst diesen nützlichen Mitbewohner unterstützen, indem Du Trockenmauern (Mauern ohne Mörtel) oder Steinhaufen als Rückzugsorte anlegst. Da er wechselwarm (Körpertemperatur von der Umgebung abhängig) ist, benötigt er solche frostfreien Quartiere für sein Überleben. Ein naturnaher Garten mit vielen natürlichen Versteckmöglichkeiten bietet ihm die ideale Lebensgrundlage. Du wirst ihn am ehesten an lauen Abenden entdecken, wenn er in der Nähe von Lichtquellen auf Beute lauert. Er trägt zur biologischen Vielfalt bei und ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit unserer heimischen Fauna.
Dieser kleine Drache ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keinerlei Gift. Als heimische Reptilienart steht er unter allgemeinem Artenschutz und sollte in seinem Lebensraum ungestört bleiben. Bei Gefahr flieht er meist blitzschnell in die nächste Spalte.
Der Mauergecko (Tarentola mauritanica) gehört zur Gattung Tarentola innerhalb der Familie der Phyllodactylidae (Blattfingergeckos). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und wird dort offiziell als heimisch eingestuft. Er besiedelt bevorzugt felsige Lebensräume sowie menschliche Siedlungsbereiche mit vertikalen Strukturen. Diese Reptilienart ist hervorragend an das Leben in Mauerspalten und an Gebäuden angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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