Bild folgtKI-generierte IllustrationTenuiphantes alacris (Blackwall, 1853)
Das Berg-Winkelweberchen (Tenuiphantes alacris) ist eine sehr kleine Spinne, die Du an ihren kunstvollen Baldachinnetzen (waagerecht gespannte Deckennetze) erkennst. Als typische Baldachinspinne nutzt sie eine Jagdstrategie, bei der sie unter ihrem Netz hängt und Insekten fängt, die auf die Gespinstfläche fallen. Du findest diesen nützlichen Gartenbewohner vor allem in der bodennahen Krautschicht (der Zone der niedrigen Pflanzen) oder im schattigen Unterholz. Dort besetzt sie Lebensräume wie das Falllaub oder kleine Hohlräume zwischen Steinen und Wurzeln. In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als natürlicher Schädlingsbekämpfer, indem sie kleine Insekten reguliert. Sie fängt zuverlässig winzige Mücken und Blattläuse, die in ihre feinen Fäden geraten. Da sie ein heimisches (in der Region natürlicherweise vorkommendes) Tier ist, gehört sie fest zum ökologischen Gefüge Deiner Grünanlage. Du kannst sie fördern, indem Du Strukturen wie Totholz oder Laubschichten im Garten belässt und nicht wegfegst. Ihre Anwesenheit im Februar zeigt, dass sie selbst bei kühleren Temperaturen als aktiver Jäger unterwegs sein kann. Verzichte darauf, die feinen Netze am Boden zu zerstören, um ihre wertvollen Jagdreviere zu erhalten.
Das Berg-Winkelweberchen ist für Menschen vollkommen harmlos. Da es eine sehr geringe Körpergröße besitzt, können seine Kieferwerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen. Es besteht keinerlei Grund zur Sorge bei einer Begegnung im Garten.
Diese Art gehört zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als Bewohner der Bodenstreu führt sie eine versteckte Lebensweise und ist an kühle, feuchte Habitate (Lebensräume) angepasst. Die Gattung Tenuiphantes ist für ihre zierliche Gestalt und das Bauen von flächigen Fangnetzen bekannt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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