Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Teucrium hircanicum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Kaukasus-Gamander, Hyrkanischer Gamander
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Wer den Kaukasus-Gamander (Teucrium hircanicum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig sind seine dichten, purpurroten Blütenkerzen, die wie kleine Lanzen aus dem graugrünen, aromatisch duftenden Laub ragen. Er ist eine Bereicherung für jeden Naturgarten, da er als spätes Buffet für bestäubende Insekten dient. Besonders Hummeln (Bombus) besuchen die Lippenblüten – Blüten mit einer markanten Unterlippe als Landeplatz – sehr ausgiebig. In deinem Garten füllt er die Blühpause zwischen Hochsommer und Herbst zuverlässig aus. Da er pflegeleicht ist und auch im Halbschatten gedeiht, machst du mit seiner Pflanzung definitiv alles richtig. Er ist ein echter Geheimtipp für Standorte am Gehölzrand.
Purpurrote Blütenkerzen: Die zuverlässige Nektar-Tankstelle bis in den September.
Als typischer Lippenblütler ist der Kaukasus-Gamander eine wichtige Anlaufstelle für langrüsselige Insekten. In der Gartenpraxis lässt sich beobachten, dass vor allem verschiedene Hummelarten die tiefen Blütenröhren nutzen. Die späte Blütezeit bis in den September hinein schließt eine kritische Versorgungslücke, wenn viele heimische Wiesenblumen bereits verblüht sind. Da er keine Ausläufer bildet, verdrängt er keine Nachbarpflanzen und lässt sich gut in naturnahe Pflanzengesellschaften integrieren. Die abgeblühten Samenstände bieten im Winter Struktur und können kleinen Nützlingen als Überwinterungsquartier dienen. So förderst du mit einer Pflanze die Vielfalt in deinem Garten-Ökosystem.
Bitte beachte, dass der Kaukasus-Gamander nach vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher Vorsicht geboten, um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Im Falle eines Verdachts auf Unverträglichkeiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Der Kaukasus-Gamander gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eng verwandt mit unserem heimischen Edel-Gamander. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Kaukasus und Nordiran, wo er vor allem in lichten Wäldern und an Gebüschrändern vorkommt. Die Pflanze wächst horstartig, was bedeutet, dass sie dichte Büschel bildet, ohne Ausläufer zu treiben. Die Blätter sind runzelig und erinnern optisch an Salbei, verströmen aber beim Zerreiben einen ganz eigenen, würzigen Duft. Im Gegensatz zu vielen anderen Teucrium-Arten bevorzugt er etwas frischere, also mäßig feuchte Standorte.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.