Bild folgtKI-generierte IllustrationThalictrum alpinum
Auch bekannt als: Alpen-Wiesenraute
An ihren zierlichen, doppelt gefiederten Blaettern, die an winzige Farnwedel erinnern, laesst sich die Alpen-Wiesenraute (Thalictrum alpinum) sofort erkennen. Diese kleine Bewohnerin der Hochgebirge ist in Oesterreich heimisch und bringt den herben Charme der Alpen direkt in deinen Garten. Da sie sehr kompakt waechst, eignet sie sich hervorragend fuer Luecken zwischen Steinen oder fuer Pflanztroege. Auch wenn fuer diese Art keine spezifischen Insektendaten vorliegen, ist sie als Gebirgsspezialistin ein wertvoller Baustein fuer die Pflanzenvielfalt in deinem Garten. Wenn du alpine Flora liebst, bereichert sie deine Sammlung um eine echte Besonderheit.
Zierliches Alpenwunder: Ein Hauch Hochgebirge fuer deinen Steingarten.
Fuer die Alpen-Wiesenraute liegen aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten oder Voegeln in der Datenbank vor. In ihrem natuerlichen Lebensraum ist sie jedoch ein fester Bestandteil hochalpiner Pflanzengesellschaften und traegt dort zur Stabilisierung des Oekosystems bei. Da sie vorwiegend auf Windbestaeubung setzt, produziert sie keinen auffaelligen Nektar, dient aber dennoch als Teil des dichten Bewuchses als Versteck fuer Kleinstlebewesen. Auf die Nennung konkreter Tierarten verzichte ich hier bewusst, da keine gesicherten Daten fuer diese Art hinterlegt sind. Sie ist vor allem ein wichtiger Beitrag zur botanischen Vielfalt.
Bitte beachte, dass die Alpen-Wiesenraute nicht kindersicher ist. Als Mitglied der Hahnenfussgewaechse enthaelt sie Stoffe, die bei Verzehr oder Kontakt mit der Haut reizend wirken koennen. Eine Verwechslung mit essbaren Krautpflanzen ist aufgrund der speziellen Blattform und des alpinen Wuchses jedoch unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.05 m
Da die Alpen-Wiesenraute aus dem Hochgebirge stammt, braucht sie auch im Garten ein eher kuehles Mikroklima.
Standort: Waehle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne, sofern es dort nicht zu heiss wird.
Boden: Die Erde sollte kalkhaltig, durchlaessig und stets leicht feucht sein, aber keine Staunaesse (Stauwasser im Wurzelbereich) bilden.
Pflanzzeit: Setze sie am besten von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht und benoetigt keinen Rueckschnitt, da sie kaum welkes Material bildet.
Vermehrung: Sie breitet sich langsam ueber kurze Auslaufer (Kriechtriebe zur vegetativen Vermehrung) aus.
Kombination: Eine gute Partnerin ist das Alpen-Edelweiss (Leontopodium alpinum). Beide teilen die Vorliebe fuer kalkreiche, karge Standorte und ergaenzen sich wunderbar in einem Alpinum (einem spezialisierten Steingarten fuer Gebirgspflanzen).
Die Alpen-Wiesenraute (Thalictrum alpinum) gehoert zur Familie der Hahnenfussgewaechse (Ranunculaceae). In unserer Region ist sie in Oesterreich heimisch, wo sie vor allem auf kalkhaltigen alpinen Matten und in Schneetaelchen (Senken, in denen der Schnee besonders lange liegen bleibt) vorkommt. Sie waechst ausdauernd und erreicht meist nur eine bescheidene Hoehe von 5 bis 15 Zentimetern. Markant sind die vorwiegend grundstaendigen Blaetter und die einfachen, oft blattlosen Bluetenstaende mit ihren herabhaengenden purpurfarbenen Staubgefaessen.
2 Videos zu Alpen-Wiesenraute


•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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