Bild folgtKI-generierte IllustrationThaumetopoea pityocampa
Auch bekannt als: Pinien-Prozessionsspinner, Pinienprozessionsspinner
Typisch fuer den Pinien-Prozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa) sind die weissen, seidigen Nester, die er hoch oben in den Kronen von Kiefern anlegt. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,05 Gramm gehoert er zu den stattlichen Nachtfaltern unserer Region. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation dieser waermeliebenden Art. Im Hochsommer legen die Weibchen ihre Eier paketweise an den Nadeln der heimischen Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) ab. Die monophagen (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisierten) Raupen ernaehren sich ausschliesslich von den Nadeln dieser Baeume. Den Winter ueberstehen sie als Larve (Raupe) in ihren schuetzenden Gespinsten, die sie vor strengem Frost bewahren. Im Maerz und April setzt bei steigenden Temperaturen der Frass an den Nadeln erneut ein, bevor sie sich zur Verpuppung in den Boden eingraben. Du kannst die Art foerdern, indem du alte Kiefernbestaende in deinem Garten erhaeltst und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Da die Falter zwischen Mai und September aktiv sind, bietet ein naturbelassener Garten mit heimischen Gehoelzen den idealen Lebensraum.
Die Art ist ein heimischer Bewohner warmer Kiefernbestaende und Teil der regionalen Artenvielfalt. Da sie monophag (spezialisiert) auf Kiefern lebt, besteht fuer andere Pflanzen keine Gefahr. Man sollte die Tiere in ihren Nestern ungestoert lassen und Beobachtungen aus der Distanz geniessen.
Der Pinien-Prozessionsspinner gehoert zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) und ist mit 167 dokumentierten Sichtungen seit 1980 besonders in der Schweiz heimisch. Als monophage (auf eine Nahrungspflanze spezialisierte) Art lebt er ausschliesslich an Kiefern (Pinus). Mit 0,05 Gramm Koerpermasse ist er ein kraeftiger Falter, der spezifische warme Temperaturnischen besiedelt. Charakteristisch sind die namensgebenden Raupenprozessionen und die kollektive Ueberwinterung in weissen Seidengespinsten, die ihn von aehnlichen Arten unterscheiden.
Körpergröße
large
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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