Bild folgtKI-generierte IllustrationThesium pyrenaicum
Auch bekannt als: Wiesen-Leinblatt
An den feinen, traubigen Blütenständen lässt sich das Pyrenäen-Vermeinkraut (Thesium pyrenaicum) sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein wahrer Schatz für den Naturgarten, da sie in der freien Landschaft bereits als gefährdet (Rote Liste 3) gilt. Wenn du dieser Art einen Platz bietest, trägst du aktiv zum Erhalt der biologischen Vielfalt in deiner Region bei. In deinem Garten braucht sie kaum Aufmerksamkeit, solange der Boden mager genug ist. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diese seltene Schönheit reserviert?
Seltene Kostbarkeit: Hol dir einen gefährdeten Naturschatz in deinen Garten.
Das Pyrenäen-Vermeinkraut ist eine ökologische Kostbarkeit, da es als gefährdet (Rote Liste 3) eingestuft wird. Da die Pflanze in der Natur seltener wird, bietet dein Garten einen wichtigen Rückzugsort für die Erhaltung dieser Art. Als heimische Pflanze fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein. Durch ihre Samenbildung trägt sie zur natürlichen Verjüngung magerer Standorte bei. Das Belassen der vertrockneten Stängel über den Winter bietet kleinen Tieren Schutz vor Witterung. Mit der Ansiedlung dieser Art förderst du gezielt die botanische Vielfalt.
Das Pyrenäen-Vermeinkraut ist nicht als kindersicher eingestuft. Es ist daher ratsam, darauf zu achten, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Wuchsform an mageren Standorten kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Suche für das Pyrenäen-Vermeinkraut einen vollsonnigen Platz aus.
Der Boden sollte frisch sein, also mäßig feucht, aber niemals staunass.
Wichtig ist eine nährstoffarme Umgebung; als Schwachzehrer verträgt die Pflanze keinen Dünger.
Pflanze sie am besten zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte darauf, dass konkurrenzstarke Gräser sie nicht verdrängen.
Ein Rückschnitt im Spätwinter ist ausreichend, damit die Samen im Herbst ausreifen können.
Die Vermehrung erfolgt primär über die natürliche Aussaat an Ort und Stelle.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) - beide teilen die Vorliebe für magere Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend in naturnahen Wiesen.
Das Pyrenäen-Vermeinkraut (Thesium pyrenaicum) ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Pflanze, die als Indigen (ursprünglich heimisch) oder Archäophyt (eine vor langer Zeit eingewanderte Art) eingestuft wird. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Standorte auf mageren, aber mäßig feuchten Böden. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) kommt sie mit sehr wenigen Nährstoffen aus. Optisch besticht sie durch ihren aufrechten Wuchs und die schmalen, wechselständigen Blätter, was ihr ein graziles Erscheinungsbild verleiht.
1 Video zu Pyrenäen-Vermeinkraut

•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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