Bild folgtKI-generierte IllustrationThrincia saxatilis
An ihren zierlichen, leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen kleinen Einzelblüten) lässt sich die Felsen-Hundslattich (Thrincia saxatilis) sofort erkennen. Mit ihr förderst du die Vielfalt auf trockenen, nährstoffarmen Flächen, die sonst oft kahl bleiben würden. Gerade in Zeiten heißerer Sommer ist diese robuste Art ein Gewinn für dein lokales Garten-Ökosystem. Probiere es an einer sonnigen Stelle aus und schau zu, wie sie sich dauerhaft etabliert.
Robuste Österreicherin für sonnige Magerstandorte und trockene Gartenbereiche.
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Österreich ist die Felsen-Hundslattich eine wichtige Pionierpflanze für Rohböden (unbewachsene, sandige oder steinige Flächen). Da spezifische Bestäuberdaten in der aktuellen Basis fehlen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Erhaltung der regionalen Biodiversität spezialisierter Magerbiotope. Sie schließt Lücken in der Pflanzendecke und trägt so zur Stabilität trockener Standorte bei. Als heimische Wildpflanze ist sie ein integraler Bestandteil der lokalen Flora. Indem du sie im Garten ansiedelst, bewahrst du ein Stück der ursprünglichen österreichischen Wiesenlandschaft und bietest eine verlässliche Nahrungsquelle für die dortige Insektenwelt.
Die Felsen-Hundslattich ist laut Datenbank-Angaben nicht kindersicher. Wie viele verwandte Arten enthält sie einen Milchsaft, der bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen kann. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder übermäßig mit den aufgebrochenen Stielen hantieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Apr – Nov
Wähle für die Felsen-Hundslattich einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus. Sie benötigt einen durchlässigen, eher trockenen Boden, der keinesfalls gedüngt werden sollte; herkömmliche Blumenerde ist meist zu gehaltvoll. Die Pflanzzeit liegt idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Standort: Vollsonnig und warm.
Boden: Sandig, kiesig und kalkreich.
Pflege: Die Pflanze ist extrem pflegeleicht und benötigt keinen zusätzlichen Dünger.
Vermehrung: Die Art vermehrt sich durch Selbstaussaat an offenen Bodenstellen.
Winter: Die Rosette sollte nicht mit dickem Laub bedeckt werden, um Fäulnis zu vermeiden.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Beide Arten sind in Österreich heimisch, teilen die Vorliebe für Xerothermrasen (warme Trockenwiesen) und ergänzen sich optisch wie ökologisch hervorragend auf mageren Flächen.
Die Felsen-Hundslattich (Thrincia saxatilis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region ist sie primär in Österreich verbreitet, wo sie bevorzugt auf Trockenrasen (nährstoffarme, sonnige Wiesen) und an kalkhaltigen Wegrändern wächst. Charakteristisch ist ihre bodenständige Blattrosette, aus der die meist unverzweigten Blütenstiele emporsteigen. Sie ist ein typischer Vertreter der Magerrasen-Flora (Pflanzengemeinschaft auf stickstoffarmen Böden) und morphologisch an hohe Sonneneinstrahlung angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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