Bild folgtKI-generierte IllustrationTilia platyphyllos subsp. pseudorubra
An ihren großen, herzförmigen Blättern lässt sich die Sommerlinde (Tilia platyphyllos subsp. pseudorubra) sofort erkennen. Diese spezielle Unterart ist in Deutschland heimisch und bildet ein langlebiges Grundgerüst für naturnahe Gärten. Als heimisches Gehölz ist sie perfekt an unsere Klimabedingungen angepasst und fördert durch ihre Wurzelaktivität die Vitalität des Bodens. Da sie eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine enge Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) eingeht, trägt sie wesentlich zur biologischen Aktivität im Erdreich bei. Wenn du ein lebendiges Naturdenkmal für die nächsten Generationen pflanzen möchtest, ist dieser Baum eine hervorragende Wahl. Prüfe vorab nur genau, ob die Fläche in deinem Garten für die stattliche Endgröße ausreicht.
Ein heimisches Naturdenkmal mit wertvoller Wurzel-Symbiose für deinen Garten.
Als in Deutschland heimisches Gehölz ist diese Linde ein fundamentaler Bestandteil unseres Ökosystems. Ihre ökologische Bedeutung liegt primär in der Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza, die den Boden stabilisiert und das unterirdische Nahrungsnetz stärkt. Da für diese spezielle Unterart aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, steht ihre Rolle als raumbildendes Element und langlebiger Sauerstoffproduzent im Vordergrund. Heimische Bäume wie diese bieten über Jahrzehnte hinweg geschützte Nischen in der Borke für kleinste Organismen. Durch den jährlichen Laubfall liefert sie zudem wertvolles Material für die Humusbildung in deinem Garten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
29.82 m
Wähle einen Standort mit ausreichend Platz, da die Linde sehr alt und groß werden kann.
Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein, um das Wachstum der Pfahlwurzel zu unterstützen.
Die Pflanze benötigt Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose-Pilze), die in gesunden Gartenböden meist natürlich vorkommen.
Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Achte in den ersten zwei Standjahren auf eine ausreichende Bewässerung bei sommerlicher Trockenheit.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum nicht zwingend notwendig, kann aber zur Formgebung im Spätwinter erfolgen.
Vermeide Bodenverdichtungen im Wurzelbereich, um den Gasaustausch für die Bodenpilze zu erhalten.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) - beide teilen den Lebensraum im heimischen Laubwald und das Windröschen blüht, bevor die Linde ihr dichtes Schattenlaub entfaltet.
Die Sommerlinde ist ein Mitglied der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und gehört zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Innerhalb Deutschlands ist sie als heimische Art fest in der Flora verankert und besiedelt natürlicherweise kalkreiche Laubmischwälder. Botanisch wird sie als Subspezies (Unterart) geführt, was bedeutet, dass sie sich in feinen Merkmalen wie der Behaarung oder Zweigfarbe von der Stammform unterscheidet. Ein markantes Merkmal für Gartenbesitzer ist die Arbuskuläre Mykorrhiza, die eine effiziente Nährstoffaufnahme über das Feinwurzelsystem ermöglicht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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