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Tolypella glomerata
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Auch bekannt als: Tolypella glomerata
Wer die Geknäuelte Armleuchteralge (Tolypella glomerata) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Sie bildet unter Wasser dichte, nestartige Knäuel aus verzweigten Ästen, die wie kleine, grüne Wirbel wirken. Für deinen Naturgarten ist diese Art ein wertvoller Anzeiger für sauberes, kalkreiches Wasser und dient als Pionierpflanze in neu angelegten Teichen. Zwar liegen keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vor, doch bietet das dichte Geflecht Schutz für Kleinstlebewesen. Wenn du einen Teich mit klarem Wasser pflegst, ist sie ein faszinierender Bewohner.
Die geheimnisvolle Unterwasser-Architektin für kristallklare Kalk-Gartenteiche.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese Wasserpflanze keine spezifischen Interaktionen mit Fluginsekten vor, da sie ihre Fortpflanzungsorgane unter Wasser bildet. Dennoch ist sie ökologisch bedeutsam, da sie dichte Unterwasserstrukturen schafft, die als Versteck für Wasserorganismen dienen. Sie trägt zur Stabilisierung des Sediments bei und entzieht dem Wasser überschüssige Nährstoffe, was das Algenwachstum (Plankton) reduziert. Da sie in Österreich heimisch ist, stellt sie einen integralen Bestandteil natürlicher Stillgewässer-Ökosysteme dar. Konkrete Daten zu Raupenfutterpflanzen oder Samenverzehr durch Vögel sind für diese Art derzeit nicht in der Datenbasis hinterlegt.
Die Geknäuelte Armleuchteralge wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt primär an der notwendigen Platzierung in offenen Wasserflächen, die ein Ertrinkungsrisiko für Kleinkinder darstellen. Die Pflanze selbst ist nicht als klassische Giftpflanze bekannt, sollte aber aufgrund ihrer empfindlichen Struktur und des Standorts im Wasser nicht bespielt werden.
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Die Geknäuelte Armleuchteralge gehört zur Ordnung der Charales (Armleuchteralgen), einer evolutionär sehr alten Gruppe zwischen Algen und höheren Pflanzen. In der Region ist sie vor allem in kalkhaltigen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern in Österreich verbreitet. Morphologisch zeichnet sie sich durch fehlende echte Wurzeln aus; stattdessen besitzt sie Rhizoiden (fadenförmige Haftorgane). Typisch sind die namensgebenden, kopfartigen Verzweigungen an den Sprossknoten. Sie bevorzugt flache Uferzonen und reagiert empfindlich auf Überdüngung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.