Bild folgtKI-generierte IllustrationTrentepohlia arborum
Auch bekannt als: Trentepohlia arborum
Mit ihrem leuchtend orange-roten, samtigen Belag auf Baumstämmen fällt die Alge (Trentepohlia arborum) sofort auf. Du erkennst sie an dieser intensiven Färbung, die oft ganze Rindenpartien wie mit einer dünnen, staubigen Farbschicht überzieht. Obwohl für diese Art keine spezifischen Insektenbeziehungen in der Datenbank vorliegen, bereichert sie die Biodiversität (Artenvielfalt) deines Gartens ungemein. Schau doch mal nach, ob sie sich an deinen alten Bäumen schon angesiedelt hat.
Feuriges Orange für deine Baumrinde: Die heimische Alge als lebendige Rindenkunst.
Als heimische Art in Österreich leistet die Alge (Trentepohlia arborum) einen Beitrag zur biologischen Vielfalt an Baumstämmen. Sie fungiert als Pionierorganismus, der nackte Rindenflächen besiedelt und so die Strukturvielfalt im Garten erhöht. Konkrete Bestäubungsdaten oder Abhängigkeiten von Schmetterlingsraupen sind in der aktuellen Datenbasis für diese Alge nicht hinterlegt. Ihre Präsenz ist jedoch ein Indikator für ein gesundes Mikroklima mit ausreichender Luftfeuchtigkeit. Da sie keine Blüten ausbildet, bietet sie keinen Nektar oder Pollen für Fluginsekten an, dient aber als Teil des natürlichen Aufwuchses anderen Kleinstlebewesen als Lebensraum.
Die Alge (Trentepohlia arborum) wird laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Ein direkter Hautkontakt oder der versehentliche Verzehr sollten daher, insbesondere bei Kleinkindern, vermieden werden. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Gefäßpflanzen besteht aufgrund der speziellen Wuchsform als dünner Belag auf Baumrinden nicht.
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Da die Alge (Trentepohlia arborum) auf Baumrinden siedelt, benötigt sie keinen Gartenboden und wird nicht im herkömmlichen Sinne gepflanzt.
Ein feuchter, eher schattiger Standort an alten Bäumen bietet die besten Bedingungen für ihre natürliche Ansiedlung.
Da keine Ellenberg-Werte (Skalen für Umweltansprüche) vorliegen, solltest du dich an ihrem Vorkommen in luftfeuchten Waldrandlagen orientieren.
Eine gezielte Pflege ist nicht erforderlich, da sich die Alge autark (selbstversorgend) über die Luft und Regenwasser erhält.
Vermeide es, befallene Stämme mechanisch zu reinigen oder mit Pflanzenschutzmitteln zu behandeln.
Die Vermehrung erfolgt natürlich über Sporen, die durch Wind und Wasser verbreitet werden.
Ein Rückschnitt oder eine Düngung sind bei dieser Lebensform nicht möglich und nicht notwendig.
Da keine Daten zu Begleitpflanzen vorliegen, empfiehlt es sich, die natürliche Besiedlung durch Moose und Flechten zuzulassen.
Schütze alte Gehölzstrukturen in deinem Garten, um dieser Art einen dauerhaften Lebensraum zu bieten.
Die Alge (Trentepohlia arborum) gehört zur Familie der Trentepohliaceae innerhalb der Ordnung der Trentepohliales. Sie ist in Österreich beheimatet und besiedelt als sogenannte Luftalge Oberflächen wie Baumrinden oder Gestein in luftfeuchten Lagen. Ihre markante Farbe entsteht durch eingelagerte Carotinoide (natürliche Farbpigmente), welche das Chlorophyll (Blattgrün) überlagern und die Alge vor schädlicher UV-Strahlung schützen. Morphologisch (gestaltlich) bildet sie mikroskopisch kleine Fäden, die sich zu einem makroskopisch sichtbaren, flächigen Aufwuchs verbinden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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