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Vulpia bromoides
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die zarten, einseitig hängenden Blütenstände mit ihren auffallend langen Grannen (borstenartige Fortsätze) wirken im Beet fast wie schwerelose Federn. Dieses seltene Süßgras ist ein wertvoller Archäophyt (eine Pflanze, die schon vor 1492 bei uns heimisch war) und steht mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Für Spezialisten wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) ist dieses Gras eine wichtige Lebensgrundlage. Wenn du einen mageren Sonnenplatz im Garten hast, gibst du dieser gefährdeten Art eine sichere Heimat.
Zarter Überlebenskünstler für Sandböden: Heimat für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine gezielte Unterstützung für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Daten profitieren vor allem Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) von seinem Vorkommen. Auch der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) sowie seltenere Arten wie der Mittelmeer-Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) sind auf solche Grasstrukturen angewiesen. Da das Gras eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Pilzgemeinschaft an den Wurzeln zur Nährstoffaufnahme) ausbildet, fördert es zudem die langfristige Bodengesundheit in deinem Garten. In der kalten Jahreszeit dienen die stehengelassenen Halme zudem als Rückzugsort für überwinternde Insekten.
Beim Trespen-Federschwingel ist Vorsicht geboten, da er als nicht kindersicher eingestuft wird. Das liegt an den langen, spitzen Grannen (borstenartige Anhängsel der Ährchen), die bei Kontakt leicht in die Haut oder in Augen und Ohren von neugierigen Haustieren eindringen und dort mechanische Reizungen verursachen können. Die Pflanze selbst ist jedoch ungiftig und birgt keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Gräsern.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,124 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit der Trespen-Federschwingel bei dir gedeiht, braucht er einen Platz, der seinen natürlichen Standort nachahmt.
Der Trespen-Federschwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Ruderalflächen (Brachland mit Schuttauflage). Morphologisch zeichnet er sich durch seine schmalen, meist aufrechten Rispen aus, deren Ährchen lange, gerade Grannen tragen. Als Therophyt (einjährige Pflanze, die den Winter als Samen überdauert) ist sein Lebenszyklus kurz, aber effektiv an trockene Standorte angepasst.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.