Bild folgtKI-generierte IllustrationTrichoplusia ni
Auch bekannt als: Aschgraue Höckereule, Ni-Silbereule
Schon von weitem erkennt man die Ascheule (Trichoplusia ni) an ihrem charakteristischen, silbrig-weißen Fleck auf den sonst eher unauffällig graubraun marmorierten Vorderflügeln. Dieser stattliche Nachtfalter ist ein Liebhaber warmer Lagen und besucht unsere Gärten hauptsächlich in der Zeit von Mai bis September. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln ab, wobei sie aufgrund ihrer polyphagen (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie festgelegten) Lebensweise sehr flexibel bei der Wahl der Ablageorte sind. Im Sommer kannst du den Falter dabei beobachten, wie er Nektar an heimischen Wildpflanzen wie der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) oder dem Wiesensalbei (Salvia pratensis) saugt. Die Raupen fressen an einer Vielzahl von Kräutern, darunter die Große Brennnessel (Urtica dioica). Mit einer Körpermasse von etwa 0,04 Gramm ist das Tier für einen Nachtfalter recht kräftig gebaut. Den Winter übersteht die Ascheule als Larve (Raupe), die in der dichten Vegetation oder am Boden Schutz vor Frost sucht. Du kannst diese Art fördern, indem du sonnige, windgeschützte Gartenbereiche mit heimischen Wildkräutern stehen lässt und auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln verzichtest.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da die Ascheule weder sticht noch beißt. Es handelt sich um eine heimische Art, die in unseren Breiten keinen besonderen Schutzstatus genießt, aber dennoch wertvoll für die biologische Vielfalt ist. Eine Verwechslung mit der sehr ähnlichen Gamma-Eule ist möglich, jedoch für Mensch und Tier unbedenklich.
Die Ascheule (Trichoplusia ni) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Ihr Vorkommen in Mitteleuropa konzentriert sich auf wärmebegünstigte Regionen, wobei sie in der Schweiz zwischen 1980 und 2017 mit nur 19 Beobachtungen dokumentiert wurde. Als polyphage (viele verschiedene Pflanzenarten nutzende) Art ist sie nicht auf eine einzige Futterpflanze angewiesen. Das auffälligste Merkmal für Laien ist der leuchtende Silberfleck auf den Flügeln, der sie von schlichter gefärbten Nachtfaltern abhebt. Sie besetzt eine warme Temperaturnische und ist daher besonders in sonnigen Gartenlandschaften anzutreffen.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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