Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium alpinum
Auch bekannt als: Alpenklee, Westalpenklee, Westalpen-Klee
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Alpen-Klee (Trifolium alpinum) durch seine kräftigen, purpurrosa Blütenköpfe auf, die deutlich größer sind als die des herkömmlichen Rasenklees. Du erkennst ihn zudem an seinen schmalen, lanzettlichen Blättern, die sich von den typisch runden Kleeblättern stark unterscheiden. Für den Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er im Hochsommer eine wichtige Energiequelle für spezialisierte Hochgebirgs-Insekten wie die Alpenhummel (Bombus alpinus) darstellt. Wenn du in einer Gebirgsregion wohnst oder ein Alpinum (Steingarten für Gebirgspflanzen) pflegst, ist diese Art ein Muss. Schau doch mal, ob du für diesen robusten Überlebenskünstler ein sonniges Plätzchen auf magerem Boden findest.
Späte Blütenpracht und Tiefenwurzler: Der robuste Spezialist für karge Alpengärten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Alpen-Klee im August eine der wichtigsten Nektarquellen im Gebirge. Besonders langrüsselige Hummeln, wie die seltene Alpenhummel (Bombus alpinus), sind auf die tiefen Blütenröhren angewiesen. Auch Schmetterlinge profitieren von dem reichen Angebot, da im Spätsommer in hohen Lagen oft Nahrungsmangel herrscht. Seine Samen dienen zudem verschiedenen Gebirgsvögeln als Energiereserve für den Winter. Durch seine tiefen Wurzeln stabilisiert er zudem den Boden und schützt in Hanglagen vor Erosion (Bodenabtrag durch Wasser oder Wind).
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.109 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Alpen-Klee benötigt einen Standort in voller Sonne. Er ist an magere Verhältnisse angepasst, was einem Stickstoffwert von 2 entspricht (nährstoffarme Böden). * Boden: Die Erde sollte kalkarm, eher sauer und gut durchlässig sein. Staunässe verträgt er gar nicht.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November in die Erde, solange kein Bodenfrost herrscht.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig. Da er stickstoffbindende Knöllchenbakterien (Rhizobien) an den Wurzeln besitzt, düngt er sich quasi selbst.
Vermehrung: Am besten gelingt die Vermehrung durch Aussaat im zeitigen Frühjahr.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Blutwurz (Potentilla erecta). Beide Pflanzen bevorzugen saure, magere Standorte und ergänzen sich optisch durch das Spiel von Gelb und Purpurrosa.
Der Alpen-Klee (Trifolium alpinum) gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Er ist in den Hochgebirgen Europas heimisch, wobei sein Schwerpunkt in den Alpenregionen, etwa in Österreich, liegt. Typisch für diesen mehrjährigen Hemikryptophyten (Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen) ist seine extrem tiefe Pfahlwurzel, die bis zu einem Meter in das Gestein vordringen kann. Während die meisten Kleearten kriechende Stängel haben, wächst diese Art horstartig und bildet im Laufe der Jahre dichte Polster in kalkarmen Urwiesen.
2 Videos zu Westalpen-Klee
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →