Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium hirtum
Auch bekannt als: Trifolium hirtum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
1
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die dicht behaarten Stängel und Blätter, die dem Rauhaarigen Klee (Trifolium hirtum) seinen Namen geben. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,16 Metern gehört diese krautige Pflanze zu den eher unauffälligen, aber ökologisch wertvollen Bewohnern Deines Gartens. Er bereichert das Bodenleben als Hülsenfrüchtler (Pflanzenfamilie, die Stickstoff im Boden anreichert) und ist dabei absolut kindersicher. Da er im Juli blüht, schließt er eine wichtige Lücke im sommerlichen Blütenangebot. Wenn Du einen robusten, niedrig bleibenden Spezialisten für sonnige Ecken suchst, ist dieser Klee genau die richtige Wahl für Dich.
Bodenverbesserer auf 16 Zentimetern: Natürlicher Stickstoff und Sommerblüte.
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Als Leguminose (Hülsenfrüchtler) lebt dieser Klee in Symbiose mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln, wodurch er Stickstoff aus der Luft im Boden bindet. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 2,9697 Milligramm sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Seine Blütezeit im Juli stellt ein wichtiges Nahrungsangebot im Hochsommer dar. Da er nicht verholzt, bleiben seine Pflanzenteile weich und bieten am Boden Schutz für verschiedene Kleinlebewesen. In Deinem Garten wirkt er wie ein kleiner, natürlicher Düngerlieferant für die umliegende Vegetation.
Der Rauhaarige Klee (Trifolium hirtum) ist als kindersicher eingestuft und enthält keine bekannten Giftstoffe. Er kann daher ohne Bedenken in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder oder Haustiere spielen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der typischen Klee-Blattform kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.156 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz in Deinem Garten aus.
Boden: Der Untergrund sollte eher mager und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise zwischen März und Mai.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November ist eine Pflanzung bei offenem Boden möglich.
Wuchshöhe: Beachte den kompakten Wuchs von nur 0,16 Metern bei der Beetplanung.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze nicht verholzt.
Vermehrung: Die leichten Samen verbreiten sich über den Wind; lass die Fruchtstände im August ruhig stehen.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie besiedelt ähnliche trockene Standorte und ergänzt das Bodenleben hervorragend.
Der Rauhaarige Klee (Trifolium hirtum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Er ist vor allem an trockenen Standorten wie Xerothermrasen (warme, nährstoffarme Trockenwiesen) zu finden. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt also nicht, und bleibt mit 0,16 Metern sehr bodennah. Charakteristisch ist das breitblättrige Laub, das zum Schutz vor Verdunstung fein behaart ist.
2 Videos zu Trifolium hirtum
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →