Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium pannonicum
Auch bekannt als: Trifolium pannonicum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den auffallend großen, cremeweißen Blütenköpfen lässt sich der Ungarische Klee (Trifolium pannonicum) sofort erkennen. Anders als viele seiner Verwandten wächst er horstartig und bleibt über Jahre standfest, ohne zu wuchern. Da er auch mit längeren Trockenphasen gut zurechtkommt, ist er ein zukunftssicherer Partner für sonnige Beete. Du kannst mit ihm gezielt Akzente setzen und gleichzeitig die heimische Flora in der sommerlichen Blütezeit unterstützen. In deinem Garten wird er schnell zum pflegeleichten Blickfang.
Ausdauernder Riesen-Klee: Standfeste Blütenpracht für sonnige Garteninseln.
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Als heimische Wildpflanze Österreichs leistet der Ungarische Klee einen wichtigen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt. Seine Blütezeit in den Monaten Juli und August füllt eine wichtige Versorgungslücke im Hochsommer, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Da er zu den Hülsenfrüchtlern gehört, verbessert er auf natürliche Weise die Bodenqualität durch Stickstoffanreicherung. Die markanten Samenstände können über den Winter stehen gelassen werden und bieten Struktur sowie Schutz für bodennah lebende Kleintiere. In trockenen Gartenbereichen ist er eine verlässliche Komponente für ein stabiles ökologisches Gefüge.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.33 m
Wähle einen Standort in voller Sonne, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher kalkhaltig sein; Staunässe verträgt der Wurzelstock nicht.
Ein mäßig trockener bis frischer Boden entspricht den natürlichen Ansprüchen am besten.
Pflanzzeit ist idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Pflanzen darauf, den Boden tiefgründig aufzulockern.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht nötig, da die Pflanze über Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln) Stickstoff aus der Luft bindet.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im August fördert die Vitalität, ist aber aus ökologischen Gründen kein Muss.
Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung des Stocks im zeitigen Frühjahr.
Im Winter zieht sich die Pflanze in ihr Rhizom (unterirdischer Wurzelstock) zurück und benötigt keinen Schutz.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – beide teilen die Vorliebe für sonnige Standorte und ergänzen sich in der Blütezeit.
Der Ungarische Klee (Trifolium pannonicum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In unserer Region ist er primär in Österreich verbreitet, wo er typischerweise in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder an sonnigen Waldrändern vorkommt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch behaarte Stängel und die für Klee charakteristischen, dreizähligen Blätter aus. Als Staude bildet er ein tiefreichendes Wurzelsystem aus, was ihm eine hohe Standfestigkeit und Ausdauer verleiht.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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