Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium pannonicum
Auch bekannt als: Trifolium pannonicum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die großen, eiförmigen Blütenköpfe in cremigem Weißgelb, die den Ungarischen Klee (Trifolium pannonicum) deutlich von herkömmlichen Wiesenarten abheben. Als robuster Hülsenfrüchtler (Pflanzen mit stickstoffbindenden Wurzelknöllchen) ist er ein wertvoller Baustein für einen gesunden Gartenboden. Er bringt Struktur und Beständigkeit in sonnige Beete, während er gleichzeitig als wichtige Energiequelle in den trockenen Sommermonaten dient. Da keine spezifischen Tierarten in den Daten vorliegen, schätzen wir ihn allgemein als verlässlichen Nektarspender für die gebietsfremd Insektenwelt. Mit dieser Wahl förderst du die Artenvielfalt auf eine besonders ästhetische Weise. Du wirst schnell merken, wie dankbar diese Pflanze auf den richtigen Standort reagiert.
Cremeweiße Blütenpracht auf 0.33 Metern: Robust, kindersicher und bodenverbessernd.
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Der Ungarische Klee entfaltet seine ökologische Wirkung vor allem in den Monaten Juli und August, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. In dieser Zeit stellt er eine verlässliche Nektarquelle für verschiedene Bestäubergruppen bereit. Die Ausbreitung der Art erfolgt über sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit einem Gewicht von nur 3.3382 mg, was eine Verteilung durch den Wind begünstigt. Als nicht verholzende, krautige Pflanze lässt sie sich nach dem Absterben der oberirdischen Teile leicht in den natürlichen Nährstoffkreislauf des Gartens integrieren. Durch die Bindung von Luftstickstoff trägt sie zudem indirekt zur Vitalität der umstehenden Pflanzengemeinschaft bei.
Der Ungarische Klee ist als absolut kindersicher eingestuft und weist keine giftigen Inhaltsstoffe auf. Er kann daher ohne Bedenken in allen Gartenbereichen, auch in der Nähe von Spielflächen, gepflanzt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht aufgrund der charakteristischen Blütenform und Behaarung praktisch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.327 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze für ihre prächtige Blüte maximale Lichteinstrahlung benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; eine Gabe von Sand zur Abmagerung ist bei schweren Böden ratsam.
Pflanzzeit Fruehling: Nutze die Monate Maerz bis Mai für eine gute Wurzelbildung vor der Sommerhitze.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, solange der Boden offen ist.
Halte die Pflanze mäßig trocken; sie verträgt vorübergehende Trockenheit deutlich besser als Staunässe.
Die Wuchshöhe beträgt genau 0.33 m, was bei der Planung im Vordergrund oder der Mitte des Beetes beachtet werden sollte.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, das Stehenlassen der Samenstände fördert die natürliche Ausbreitung.
Gute Partnerin: Die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) — sie teilt die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und ergänzt das Farbspektrum.
Der Ungarische Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Gattung Trifolium. Sein natürlicher Verbreitungsschwerpunkt liegt in Südosteuropa, wo er bevorzugt in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an sonnigen Waldrändern wächst. Er ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die nicht verholzt und durch ihre behaarten Stängel sowie die typischen breitblättrigen, dreizähligen Blätter charakterisiert wird. Die Art ist gut an kalkhaltige Böden angepasst und gilt in unseren Breiten als vollkommen winterhart.
2 Videos zu Trifolium pannonicum
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →