
Trifolium pratense subsp. pratense
Auch bekannt als: Trifolium pratense subsp. pratense
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An den kugeligen, purpurrosa Blütenköpfen und den dreizähligen Blättern mit ihrer typischen hellen V-Zeichnung lässt sich der Rot-Klee sofort erkennen. Als sogenannter Hülsenfrüchtler (Pflanzenfamilie, die Stickstoff im Boden anreichert) ist er ein wahrer Segen für die Bodenfruchtbarkeit in deinem Garten. Er dient als lebenswichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder Bläulinge wie Polyommatus fulgens. Wenn du diese Pflanze bei dir wachsen lässt, schaffst du ein robustes Buffet für bedrohte Insekten und tust gleichzeitig deinem Boden etwas Gutes. Schau doch mal genau hin, wie viele verschiedene Besucher an den Blüten naschen.
Bodenverbesserer und Schmetterlingsmagnet: Purpurrote Blütenpracht für volle Beete.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Rot-Klee eine Schlüsselpflanze für die heimische Insektenwelt. Er bietet reichlich Nektar für den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie für spezialisierte Bläulingsarten wie Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae. Die tiefen Blütenröhren sind besonders für Insekten mit langem Rüssel zugänglich. Durch seine Symbiose mit Knöllchenbakterien verbessert er die Bodenqualität für die gesamte Pflanzengemeinschaft in deinem Garten. Da er über viele Wochen blüht, stellt er eine verlässliche Energiequelle während der Sommermonate dar.
Nach den vorliegenden Daten wird der Rot-Klee nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn er in der Volksheilkunde Verwendung findet, sollten Eltern darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Kleearten, die jedoch meist ebenfalls ungiftig sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.31 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) bevorzugt er normalen Gartenboden, der frisch (mäßig feucht) ist.
Pflanzzeit: Du kannst ihn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Sommer regt oft eine Nachblüte an.
Vermehrung: Er versamt sich an geeigneten Stellen selbst, was für ein natürliches Gartenbild sorgt.
Besonderheit: Da er Stickstoff fixiert, dient er als natürlicher Gründünger für benachbarte Pflanzen.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula). Beide kommen natürlicherweise in Fettwiesen (nährstoffreichen Wiesen) vor und ergänzen sich hervorragend in Wuchshöhe und Blühzeitpunkt.
Der Rot-Klee (Trifolium pratense subsp. pratense) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor dem Jahr 1492 eingeführt wurde). Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische, also mäßig feuchte Wiesen und Weiden. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch aufrechte, behaarte Stängel und eine ausgeprägte Pfahlwurzel aus. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine nützliche Pilzsymbiose im Wurzelraum, die dem Klee hilft, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen.
1 Video zu Rot-Klee

3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Zie: http://www.photodigitaal.nl/voorwaarden.html / Adobe Stock
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