Bild folgtKI-generierte IllustrationTyta luctuosa
Auch bekannt als: Ackerwinden-Trauereule, Feldflur-Windeneule
Typisch für die Ackerwinden-Eule (Tyta luctuosa) ist die markante, fast quadratische weiße Fleckzeichnung auf den ansonsten dunkelbraunen bis schwarzen Vorder- und Hinterflügeln. Du findest diesen mittelgroßen Falter, der im Gegensatz zu vielen Verwandten oft tagaktiv (während des Tages fliegend) ist, an sonnigen Plätzen in Deinem Garten. Die Art bildet meist zwei Generationen pro Jahr aus. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blätter der Acker-Winde (Convolvulus arvensis) ab. Als monophager (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisierter) Fresser ist die Raupe zwingend auf dieses heimische Windengewächs angewiesen. Während die Falter im Sommer Nektar an Pflanzen wie der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) suchen, fressen die Raupen bevorzugt an Blüten und Blättern ihrer Wirtspflanze. Das Tier überwintert als Puppe (das Ruhestadium während der Umwandlung zum Falter) im Erdboden. Um diesen nützlichen Gast zu fördern, solltest Du die Acker-Winde in sonnigen Ecken Deines Gartens als Futterquelle dulden. Da die Art wärmeliebend ist, helfen ihr offene, sonnenexponierte Bodenstellen bei der Entwicklung ihrer Nachkommen im Erdreich.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, der zur biologischen Vielfalt Deines Gartens beiträgt. Er besitzt keinen Stachel und ist für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich. Achte darauf, sonnige Bodenstellen im Winter nicht tief umzugraben, um die ruhenden Puppen nicht zu zerstören.
Die Ackerwinden-Eule (Tyta luctuosa) gehört zur Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa heimisch und besiedelt bevorzugt trockenwarme Standorte wie Weinberge, Magerrasen oder Brachflächen. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,02 Gramm ist sie ein eher zierlicher, aber flinker Flieger. Charakteristisch für Laien ist das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Muster, das im Flug fast wie bei einem kleinen Tagfalter wirkt. Die Art ist in ihrer Entwicklung streng an das Vorkommen der Acker-Winde gebunden.
Körpergröße
medium
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →