Bild folgtKI-generierte IllustrationUlmus parvifolia
Auch bekannt als: Chinesische Ulme
An ihrer im Alter schuppigen, fast mosaikartigen Rinde lässt sich die Chinesische Ulme (Ulmus parvifolia) sofort erkennen. Dieser robuste Baum zeichnet sich durch seine kleinen, glänzenden Blätter aus, die im Vergleich zu anderen Ulmenarten besonders zierlich wirken. Sie bietet Schutz und Struktur, ohne den Raum durch riesige Blätter zu erdrücken. Wenn du ein langlebiges Gehölz suchst, das auch mit heißeren Sommern gut zurechtkommt, triffst du mit dieser Wahl eine gute Entscheidung für die Zukunft.
Widerstandsfähiger Charakterbaum mit wunderschöner Mosaikrinde für deinen Garten.
Die Chinesische Ulme (Ulmus parvifolia) leistet durch ihre späte Blüte im August und September einen Beitrag zur biologischen Vielfalt, wenn viele andere Bäume bereits verblüht sind. Das dichte Blattwerk bietet Vögeln wie dem Buchfink (Fringilla coelebs) sichere Nistplätze und Schutz vor Witterung. Im Winter werden die verbliebenen Samen von Kleinsäugern als Nahrungsquelle genutzt. Ihre besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Ulmensterben sorgt dafür, dass sie als langlebiges Strukturelement im Garten erhalten bleibt. Durch ihre Verdunstungsleistung trägt sie aktiv zur Kühlung der Umgebung an heißen Tagen bei. Als heimisches Gehölz in Österreich fügt sie sich nahtlos in die dortigen Lebensgemeinschaften ein.
Bitte beachte, dass die Chinesische Ulme (Ulmus parvifolia) laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bei Hautkontakt bekannt sind, sollten Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Bäumen ist durch die charakteristischen, am Rand gesägten Blätter und die typische Rinde jedoch unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
21.38 m
Wähle für die Ulme einen Platz in der vollen Sonne oder im Halbschatten aus.
Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein, damit keine Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) entsteht.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Grabe das Pflanzloch doppelt so groß wie den Wurzelballen und wässere den Baum nach dem Einsetzen gründlich an.
In den ersten zwei Jahren solltest du bei längeren Trockenperioden regelmäßig gießen, bis das Wurzelsystem tief genug reicht.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig, kann aber im Februar durchgeführt werden, um die Krone auszulichten.
Da der Baum gut schnittverträglich ist, kannst du auch die Wuchsform korrigieren.
Achte auf eine ausreichende Nährstoffversorgung durch eine Gabe von Kompost im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) passt hervorragend, da beide ähnliche Bodenansprüche teilen und zusammen eine dichte, schützende Hecke oder Baumgruppe bilden.
Diese Kombination fördert ein stabiles Mikroklima (das Kleinklima in der direkten Umgebung) in deinem Garten.
Die Chinesische Ulme (Ulmus parvifolia) wird taxonomisch den Ulmengewächsen (Ulmaceae) zugeordnet. Ursprünglich aus Ostasien stammend, hat sie sich in Regionen wie Österreich etabliert und wird dort als heimisch geführt. Sie wächst als kleiner bis mittelgroßer Baum und bevorzugt Standorte mit guter Lichtausbeute. Eine Besonderheit ist ihre Blütezeit im Spätsommer, was sie von den meisten europäischen Ulmen unterscheidet. Ihre Früchte sind kleine, linsenförmige Flügelnüsse, die durch den Wind verbreitet werden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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