Bild folgtKI-generierte IllustrationUpupa epops
Auch bekannt als: Hoppevogel, Hupatz, Langwiede, Puvogel, Stinkhahn, Wehdwinde
Mit seinem auffällig orange-braunen Gefieder, den markanten schwarz-weiß gebänderten Flügeln und der aufstellbaren Federhaube ist der Wiedehopf (Upupa epops) ein unverwechselbarer Gartenbesucher. Sein weithin hörbarer, dumpfer Ruf klingt wie ein dreisilbiges „up-up-up“, das ihm seinen wissenschaftlichen Namen gab. Als reiner Insektenfresser sucht er am liebsten auf kurzrasigen Flächen oder offenem Boden nach Maulwurfsgrillen, Käfern und Larven. Dieser seltene Gast ist ein Langstreckenzieher (ein Vogel, der weite Distanzen überwindet), der den Winter im afrikanischen Raum verbringt. Zum Brüten sucht er sich geschützte Baumhöhlen (natürliche Hohlräume in alten Stämmen) oder Nischen in Steinmauern. Da er im Februar noch in seinem Winterquartier weilt, kannst du die Zeit nutzen, um den Garten vorzubereiten. Verzichte konsequent auf Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung), um die Insektenvielfalt zu erhalten. Offene Bodenstellen und das Belassen von Altbäumen mit Höhlungen sind die beste Hilfe für diesen Vogel. Auch spezielle Nistkästen können als Ersatz für fehlende natürliche Quartiere dienen.
Diese Vogelart ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Nistplätze dürfen niemals gestört oder verändert werden, da der Wiedehopf sehr empfindlich auf menschliche Störungen reagiert. Beobachtungen sollten nur aus großer Entfernung erfolgen.
Der Wiedehopf ist die einzige in Europa vorkommende Art aus der Familie der Wiedehopfe (Upupidae). Er ist über weite Teile Eurasiens und Afrikas verbreitet und bevorzugt trockenwarme, offene Landschaften. Seine Lebensweise ist tagaktiv und eng an das Vorkommen von Großinsekten gebunden. Aufgrund seiner einzigartigen Morphologie (Körpergestalt) und der charakteristischen Haube ist er in Mitteleuropa mit keiner anderen Vogelart verwechselbar.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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