Bild folgtKI-generierte IllustrationValeriana sambucifolia
Auch bekannt als: Valeriana sambucifolia
Mit ihren gefiederten Blättern, die stark an den Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) erinnern, fällt der Holunder-Baldrian (Valeriana sambucifolia) sofort auf. Diese heimische Staude ist ein echter Gewinn für jeden Garten, der über feuchtere Ecken oder einen Teichrand verfügt. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Hause ist, fügt sie sich perfekt in unsere Landschaft ein und stärkt die regionale Flora (Pflanzenwelt). Du schaffst mit ihr einen natürlichen Lebensraum für Lebewesen, die auf wassernahe Standorte angewiesen sind. Achte darauf, ihr genügend Platz zu geben, damit sie ihre volle Pracht entfalten kann. So leistest du einen einfachen, aber wirkungsvollen Beitrag zum Naturschutz in deinem eigenen Garten.
Heimischer Feuchtgebiets-Spezialist: Robust, hochwüchsig und natürlich.
Als standortheimische Wildpflanze ist der Holunder-Baldrian ein wichtiger Bestandteil naturnaher Ökosysteme in Mitteleuropa. Er trägt zur biologischen Vielfalt bei, indem er spezialisierten Bewohnern feuchter Standorte eine Lebensgrundlage bietet. Durch seinen hohen Wuchs und die dichte Blattstruktur schafft er ein kühles Mikroklima (Kleinklima), das besonders an heißen Tagen für bodennah lebende Tiere wichtig ist. Die Art festigt mit ihrem weitreichenden Wurzelsystem den Boden an Uferzonen und schützt so vor Erosion (Bodenabtrag). Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz natürlich vorkommt, ist sie optimal in das regionale Nahrungsnetz eingebunden. Mit der Ansiedlung dieser Staude förderst du die ökologische Stabilität deines Gartens.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort mit dauerhafter Bodenfeuchte, idealerweise an einem Teichufer oder in einer feuchten Senke.
Der Boden sollte nährstoffreich sein und darf gerne eine schwere, lehmige Konsistenz aufweisen.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Halte die Erde auch in trockenen Sommern stets feucht, da die Pflanze keine Staunässe scheut, aber Trockenheit schlecht verträgt.
Plane ausreichend Platz ein, da der Holunder-Baldrian durch seine Ausläufer (unterirdische Kriechsprosse) in die Breite wandert.
Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Spätsommer fördert die Kraft der Pflanze für das Folgejahr.
Eine Vermehrung ist durch die einfache Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr möglich.
Im Winter kannst du die abgestorbenen Pflanzenteile als natürlichen Frostschutz für den Boden stehen lassen.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ergänzt den Baldrian hervorragend, da beide die gleiche Vorliebe für nasse Füße teilen.
Diese Kombination schafft eine stabile Pflanzengemeinschaft, die typisch für heimische Feuchtgebiete ist.
Der Holunder-Baldrian (Valeriana sambucifolia) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) in der Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die vor allem in feuchten Wäldern, Gräben und an Bachufern der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) vorkommt. Charakteristisch sind seine weithin kriechenden Ausläufer (Seitensprosse zur Vermehrung) und die unpaarig gefiederten Blätter, deren Blättchen deutlich breiter sind als beim Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis). Die Pflanze erreicht oft eine beachtliche Höhe von bis zu 1,5 Metern.
3 Videos zu Holunder-Baldrian



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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