Bild folgtKI-generierte IllustrationVerbena hastata
Auch bekannt als: Verbena hastata
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren kerzenartigen, violettblauen Blütenständen, die wie ein mehrarmiger Leuchter nach oben ragen, lässt sich das Lanzen-Eisenkraut (Verbena hastata) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist für Deinen Garten besonders wertvoll, da sie von Juni bis tief in den Oktober hinein eine verlässliche Nahrungsquelle für Bestäuber darstellt. Durch ihre beachtliche Blütezeit überbrückt sie die oft futterarmen Wochen im Spätsommer und Frühherbst. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,91 m strukturiert sie Deine Beete, ohne zu dominant zu wirken. Wenn Du einen Platz mit ausreichend Bodenfeuchtigkeit hast, ist sie eine ideale Wahl für Deine grüne Oase.
Kandelaber-Blüten von Juni bis Oktober – die robuste Tankstelle für den Spätsommer.
Die ökologische Stärke dieser Art liegt in ihrer Ausdauer: Von Juni bis Oktober bietet sie ein kontinuierliches Nahrungsangebot, wenn viele heimische Wildblumen bereits verblüht sind. Die winzigen Samen wiegen nur 0,225 mg und werden durch den Wind weitflächig im Garten verteilt. In den kalten Monaten dienen die verbleibenden Samenstände als natürliche Futterquelle für Vögel. Da die Pflanze nicht verholzt, bieten die hohlen Stängel wertvolle Überwinterungsplätze für Insekten, sofern sie nicht vorzeitig zurückgeschnitten werden. Ihre große Blattfläche trägt zudem zur lokalen Luftfeuchtigkeit und Kühlung bei.
Bitte beachte, dass das Lanzen-Eisenkraut in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Auch wenn keine akute Giftigkeit im Vordergrund steht, solltest Du im Garten darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kleinkindern verschluckt werden. Im Falle eines Falles erreichst Du den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.915 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze das Lanzen-Eisenkraut im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den frostfreien Boden.
Wähle einen vollsonnigen Standort, um eine intensive Blütenfarbe und einen stabilen Wuchs zu fördern.
Achte auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit; die Pflanze sollte niemals vollständig austrocknen.
Der Boden darf gerne nährstoffreich und humos sein, um die Wuchshöhe von 0,91 m zu unterstützen.
Ein Winterschutz ist in der Regel nicht nötig, da die krautige Pflanze recht robust ist.
Lass die Samenstände über den Winter stehen, da die Samen eine wichtige Funktion im Ökosystem erfüllen.
Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat der 0,225 mg leichten Samen.
Ein Rückschnitt der alten Stängel sollte erst im März vor dem Neuaustrieb erfolgen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) – er bevorzugt ebenfalls feuchte Böden und ergänzt die violette Farbkraft der Blütezeit perfekt.
Das Lanzen-Eisenkraut (Verbena hastata) gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) und der Ordnung der Lippenblütlerartigen. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, gedeiht diese nicht verholzende Pflanze in Mitteleuropa besonders gut an feuchten Standorten wie Teichrändern oder nassen Wiesen. Typisch sind ihre breitblättrigen Laubblätter mit einer Fläche von etwa 1473,42 mm² und der aufrechte Wuchs. Als ausdauerndes Kraut besiedelt sie offene Stellen oft durch ihre leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die über weite Strecken getragen werden können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →