Bild folgtKI-generierte IllustrationViburnum farreri
Auch bekannt als: Viburnum farreri
Du erkennst den Duft-Schneeball (Viburnum farreri) sofort an seinen zartrosa bis weißen Blütenbüscheln, die einen intensiven, süßlichen Duft verströmen und oft schon im tiefsten Winter erscheinen. Als einer der ersten Blüher im Jahr bietet er eine wichtige Anlaufstelle, wenn die Temperaturen steigen und die ersten Insekten erwachen. Auch wenn er ursprünglich aus Asien stammt, hat er sich in unseren Gärten als robuster Wintergast bewährt. Besonders an milden Tagen im Februar belebt er die sonst kahle Gartenlandschaft. Du kannst diesen Strauch wunderbar nutzen, um Struktur und wertvolle Energiequellen in die ruhige Jahreszeit zu bringen.
Winterwunder mit Frühlingsduft: Der erste Farbtupfer im schlafenden Garten.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Strauch aufgrund seiner frühen Blütezeit von Januar bis März eine wertvolle Ressource im Vorfrühling. Da in dieser Zeit nur sehr wenige heimische Pflanzen blühen, bietet er früh fliegenden Insekten eine erste energetische Unterstützung an milden Tagen. Da keine spezifischen Artbeziehungen in der Datenbank hinterlegt sind, lässt sich die Bedeutung für spezialisierte Wildbienen nicht näher beziffern. Dennoch dient die Blüte als wichtige Überbrückung in einer nahrungsarmen Zeit. Im dichten Geäst finden Vögel zudem geschützte Rückzugsorte vor der Witterung.
Der Duft-Schneeball ist laut Datenbank nicht kindersicher. Teile der Pflanze, insbesondere die Rinde und die Beeren, enthalten Wirkstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte darauf, dass Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jan – Mär
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.5 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort, damit sich die Blütenfülle optimal entfalten kann.
Der Boden sollte nährstoffreich und tiefgründig sein, um die Wasserversorgung zu gewährleisten.
Vermeide unbedingt Staunässe (Zustand, bei dem das Wasser nicht im Boden versickern kann und die Wurzeln schädigt).
Die beste Pflanzzeit ist von März bis Mai oder zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, kann aber direkt nach der Blüte erfolgen, um den Wuchs kompakt zu halten.
Im Sommer benötigt der Strauch bei längerer Trockenheit zusätzliche Wassergaben.
Die Vermehrung ist über Steckholz (verholzte Zweigstücke ohne Blätter) im Spätherbst möglich.
Gute Partnerin: Die Schneerose (Helleborus niger) – beide teilen die frühe Blütezeit und ergänzen sich optisch hervorragend unter dem lichten Schirm des Strauches.
Der Duft-Schneeball (Viburnum farreri) gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae) innerhalb der Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales). Er wächst als sommergrüner, straff aufrechter Strauch und erreicht Höhen von bis zu drei Metern. Charakteristisch sind die gegenständigen (paarweise gegenüberliegend angeordneten) Blätter, die sich im Herbst oft prachtvoll weinrot verfärben. In Mitteleuropa ist er ein weit verbreiteter Zierstrauch, der vor allem für seine extreme Frosthärte der Blüten bekannt ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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