Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia bithynica
Auch bekannt als: Vicia bithynica
An ihren zweifarbigen Schmetterlingsblüten mit der purpurroten Fahne und den deutlich helleren Flügeln lässt sich die Bithynische Wicke (Vicia bithynica) sofort erkennen. Diese seltene Wildpflanze ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie als Hülsenfrüchtler (Fabaceae) über Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff bindet und so den Boden auf natürliche Weise verbessert. Mit einer Wuchshöhe von 0,37 m bleibt sie kompakt und fügt sich harmonisch in sonnige Säume ein. Da für diese spezielle Art aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, leistet du mit ihrer Anpflanzung wertvolle Pionierarbeit zur Förderung der allgemeinen Artenvielfalt in deiner Region. Wenn du einen warmen, geschützten Platz hast, wirst du viel Freude an dieser botanischen Besonderheit haben.
Seltene Stickstoff-Expertin: Die Bithynische Wicke belebt warme Gartenränder.
Als heimische Wildpflanze ist die Bithynische Wicke ein wichtiger Bestandteil ökologischer Pufferzonen im Garten. Durch die Stickstofffixierung reichert sie den Boden an, wovon auch benachbarte Pflanzen profitieren. Obwohl keine spezifischen Insektenbeziehungen in den Daten vorliegen, sind Hülsenfrüchtler generell essenziell für die Eiablage verschiedener Bläulinge und als Nektarquelle für Hummeln. Die 66,35 mg schweren Samen stellen im Spätsommer eine energiereiche Nahrungsquelle für am Boden suchende Kleinsäuger oder Vögel dar. Da die Pflanze eher kurze Distanzen bei der Ausbreitung überwindet, trägt jeder Gartenstandort zur Vernetzung dieser selten gewordenen Art bei. Sie fördert so die strukturelle Vielfalt in Saumbiotopen (Übergangsbereichen zwischen Gehölz und offener Fläche).
Die Bithynische Wicke ist nicht kindersicher. Alle Pflanzenteile, insbesondere die in den Hülsen enthaltenen Samen, können bei Verzehr zu Unwohlsein führen. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, nimm bitte umgehend Kontakt mit dem Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 auf.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.367 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz an einem warmen, geschützten Standort.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Der Boden sollte mäßig nährstoffreich und gut durchlässig sein; vermeide Staunässe.
Halte die Wuchshöhe von exakt 0,37 m im Hinterkopf und biete ihr kleine Zweige oder benachbarte Halme als Kletterstütze an.
Gieße die Jungpflanzen nach dem Einsetzen regelmäßig an, bis sie fest eingewurzelt sind.
Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett in den Boden zurück; ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich.
Die Vermehrung erfolgt durch die schweren Samen, die meist nah an der Mutterpflanze keimen.
Gute Partnerin: Das Echte Labkraut (Galium verum) – es bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und bietet eine feine Textur als Kontrast zu den breiten Blättern der Wicke.
Die Bithynische Wicke (Vicia bithynica) ist ein Vertreter der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In Mitteleuropa findet man sie vor allem an wärmebegünstigten Standorten wie Heckenrändern oder in lichten Gebüschen. Als krautige, nicht verholzte Pflanze bildet sie breitblättrige Fiederblätter aus, die in einer Ranke enden. Morphologisch auffällig ist der Kontrast innerhalb der Blüte, der sie von anderen Wickenarten abhebt. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 66,35 mg produziert sie vergleichsweise schwere Samen, was eine Ausbreitung über kurze Distanzen durch Schwerkraft oder am Boden lebende Tiere begünstigt.
2 Videos zu Vicia bithynica
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →