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Vicia incana
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Auch bekannt als: Vicia incana
An der auffälligen, silbrig-grauen Behaarung ihrer Blätter und Stängel lässt sich die Graue Wicke (Vicia incana) sofort erkennen. Als Schmetterlingsblütler (Fabaceae) reichert sie den Boden über Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln, die Luftstickstoff binden) natürlich mit Nährstoffen an. Damit dient sie als ökologischer Gründünger für dein Gartenbeet. Da sie anspruchslos und robust ist, eignet sie sich perfekt für sonnige Standorte. Schau doch mal, ob sie an einem Zaun oder einer sonnigen Böschung bei dir Platz findet.
Silbrige Kletterkünstlerin: Die Graue Wicke als natürlicher Bodenverbesserer.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen leisten Hülsenfrüchtler (Fabaceae) einen wesentlichen Beitrag zur Bodengesundheit. Durch Symbiosen (Lebensgemeinschaften zum gegenseitigen Vorteil) mit spezialisierten Bakterien wird Stickstoff im Boden gebunden, was benachbarten Pflanzen zugutekommt. Die Blütenform der Grauen Wicke erfordert Kraft beim Öffnen, weshalb sie besonders für Hummeln und kräftige Wildbienenarten zugänglich ist. In den reifenden Hülsen entwickeln sich Samen, die im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Vögel darstellen. Als heimische Wildart ist sie ein fester Bestandteil regionaler Pflanzengesellschaften und fördert die natürliche Diversität.
Die Graue Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Wicken-Arten enthalten vor allem die Samen Stoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist aufgrund der charakteristischen, silbrig-grauen Behaarung nahezu ausgeschlossen. Die Pflanze sollte im Garten so platziert werden, dass kleine Kinder keinen Zugriff auf die Hülsenfrüchte haben.
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Die Graue Wicke (Vicia incana) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In der Region ist sie primär in Österreich verbreitet, wo sie trockene Säume und lichte Gebüsche besiedelt. Charakteristisch ist die dichte, weißfilzige Behaarung, die als Verdunstungsschutz an heißen Tagen dient. Die Pflanze klettert mithilfe von verzweigten Blattranken und bildet traubige Blütenstände (mehrere Blüten an einem gemeinsamen Stiel) mit blau-violetten Einzelblüten.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.