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Vicia serratifolia
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Auch bekannt als: Vicia serratifolia
An ihren markant gesägten Blatträndern lässt sich die Sägeblatt-Wicke (Vicia serratifolia) sofort erkennen. Mit ihren dunkel-violetten Schmetterlingsblüten (Blütenform der Hülsenfrüchtler) ist sie eine ökologisch wertvolle Bereicherung für den herbstlichen Garten. Besonders wichtig ist sie als späte Futterquelle, da sie erst im August und September blüht, wenn viele andere Wildpflanzen bereits verblüht sind. Langrüsselige Bestäuber wie Hummeln (Bombus) profitieren in dieser kritischen Zeit von ihrem Nektarangebot. Für dich als Gärtner ist sie zudem eine natürliche Bodenverbesserin, die Stickstoff im Erdreich anreichert. Wenn du eine sonnige, warme Ecke hast, ist diese seltene Wicke genau das Richtige für mehr Biodiversität im Spätsommer.
Spätes Buffet im August: Die Sägeblatt-Wicke füllt die sommerliche Futterlücke.
Nach aktuellen Beobachtungen zur Blütezeit ist die Sägeblatt-Wicke eine essenzielle Nahrungsquelle im Spätsommer. Da sie erst im August und September blüht, stellt sie Nektar bereit, wenn die meisten anderen Wiesenpflanzen bereits Samen bilden. Davon profitieren vor allem Hummeln und andere Wildbienen mit langen Rüsseln, die die tiefen Schmetterlingsblüten öffnen können. Die stickstofffixierenden Eigenschaften der Wurzeln verbessern die Bodenstruktur nachhaltig. Nach der Blüte bilden sich Hülsenfrüchte, deren Samen im Spätherbst von heimischen Vögeln gefressen werden. So unterstützt die Pflanze den gesamten Stoffkreislauf in deinem Garten bis weit in das Jahr hinein.
Die Sägeblatt-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Vor allem der Verzehr der Samen in den Hülsen kann gesundheitsschädlich sein, weshalb im Garten mit Kindern und Haustieren Vorsicht geboten ist. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 zu kontaktieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sägeblatt-Wicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist eng mit der Narbonner Wicke verwandt. Ihr natürlicher Lebensraum sind xerotherme Standorte (trockene, warme Standorte), insbesondere Acker- und Wegränder in wärmebegünstigten Regionen Mitteleuropas. Morphologisch zeichnet sie sich durch kräftige, aufrechte bis kletternde Triebe und die namensgebenden, deutlich gezähnten Fiederblätter aus. Als Leguminose lebt sie in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln), die Luftstickstoff für die Pflanze verfügbar machen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.