Bild folgtKI-generierte IllustrationVigna radiata
Auch bekannt als: Mung Dal, Mungobohne, Lunjabohne, Sojasprossen, Mungo-Bohne, Sojasprosse, Mung Daal, Mungobohnen, Jerusalembohne, Mungbohne
Mit ihren behaarten Stängeln und den typischen dreiteiligen Blättern fällt die Mungbohne (Vigna radiata) im Beet sofort auf. Obwohl sie oft primär als Nutzpflanze wahrgenommen wird, unterstützt sie durch ihre bodenverbessernden Eigenschaften das gesamte Kleinklima (lokales Klima an einem begrenzten Ort) in deinem Garten. Da sie Wärme liebt, zeigt sie dir sehr genau, ob der gewählte Standort optimal geschützt ist. Ein schönes Projekt für dich, wenn du ökologische Bodenpflege mit einer interessanten Ernte verbinden möchtest.
Natürliche Bodenkur und wertvolle Proteine: Die Mungbohne stärkt deinen Garten.
Die Mungbohne (Vigna radiata) leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bodengesundheit in deinem ökologischen Garten. Durch die Symbiose mit speziellen Knöllchenbakterien (Bakterien, die Luftstickstoff im Boden binden) reichert sie die Erde auf natürliche Weise mit Nährstoffen an. Dieser Effekt kommt nachfolgenden Kulturen zugute und macht mineralische Dünger überflüssig. Da keine spezifischen Daten zu den Bestäuberinteraktionen vorliegen, steht ihr Nutzen als Bodenverbesserer im Vordergrund. Die organische Substanz, die nach der Ernte im Boden verbleibt, dient zahlreichen Bodenlebewesen als wichtige Nahrungsgrundlage. So fördert die Pflanze aktiv den Nährstoffkreislauf und die Vitalität deines Gartenbodens.
Die Mungbohne (Vigna radiata) ist als nicht kindersicher eingestuft. Die rohen Samen und Hülsen enthalten Lektine (Stoffe, die die Verdauung stören), die erst durch Erhitzen unschädlich gemacht werden. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit heimischen Giftpflanzen, doch sollten Kinder beim Umgang mit den Früchten beaufsichtigt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.91 m
Wähle einen vollsonnigen und windgeschützten Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu verhindern.
Die ideale Pflanzzeit ist von Mai bis Juni, sobald die Erde nach den Eisheiligen (letzte Frostnächte im Mai) ausreichend erwärmt ist.
Säe die Samen etwa 2 cm tief aus und halte die Fläche bis zur Keimung gleichmäßig feucht.
Eine zusätzliche Stickstoffdüngung ist unnötig, da die Pflanze sich durch Knöllchenbakterien selbst versorgt.
Unkraut solltest du im frühen Stadium regelmäßig entfernen, damit die Jungpflanzen nicht unterdrückt werden.
Achte während der Blütezeit auf eine ausreichende Wasserversorgung, ohne die Blätter zu benetzen.
Ernte die Hülsen im Spätsommer, sobald sie sich dunkel verfärben und trocken anfühlen.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) – beide Pflanzen gehören zur selben Familie und fördern durch ihre Wurzelsymbiose nachhaltig die Fruchtbarkeit deines Gartenbodens.
Die Mungbohne (Vigna radiata) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und wird innerhalb der Region in Österreich als heimisch geführt. Sie wächst als einjährige, krautige Pflanze und erreicht meist Wuchshöhen zwischen 30 und 90 Zentimetern. Typisch sind die wechselständigen Blätter, die sich aus drei eiförmigen Teilblättern zusammensetzen. Ihre gelblichen bis blass-grünlichen Schmetterlingsblüten entwickeln sich nach der Befruchtung zu schmalen, zylindrischen Hülsenfrüchten, die im reifen Zustand eine dunkle, fast schwarze Färbung annehmen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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