Bild folgtKI-generierte IllustrationViola alba
An seinen reinweißen Blüten und den wintergrünen, herzförmigen Blättern lässt sich das Weiße Veilchen (Viola alba) sofort erkennen. Es ist ein wertvoller Schatz für den Naturgarten, da es in unseren Breiten als gefährdet nach der Roten Liste 3 eingestuft ist. Mit diesem Archäophyten (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) holst du dir ein Stück schützenswerte Urwüchsigkeit unter deine Sträucher. Da die Art indigen (einheimisch) in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist, fügt sie sich perfekt in unsere ökologischen Kreisläufe ein. Wenn du einen halbschattigen Platz unter Hecken frei hast, machst du mit dieser Wahl für den Artenschutz alles richtig.
Gefährdete Schönheit: Hol dir das seltene Weiße Veilchen als heimischen Schatz.
Das Weiße Veilchen (Viola alba) hat einen hohen Stellenwert für die regionale Biodiversität, da es als gefährdete Art (Rote Liste 3) gilt. In der freien Natur schwinden seine Lebensräume, weshalb die Ansiedlung im Garten einen aktiven Beitrag zum Erhalt dieser indigenen (einheimischen) Art darstellt. Als Archäophyt ist es seit Jahrhunderten fest in unserem Ökosystem verwurzelt. Es dient als spezialisierter Baustein in der Pflanzengesellschaft von Waldrändern. Da es zu den frühen Blühern gehört, bereichert es das Angebot im Garten zu einer Zeit, in der viele andere Arten noch ruhen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Apr
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtverhältnisse zwischen vollem Schatten und direkter Sonne).
Der Boden sollte frisch sein (eine gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe).
Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze einen normalen Gartenboden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt; eine übermäßige Düngung ist nicht ratsam.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Halte die Erde in der Anwachsphase gleichmäßig feucht.
Ein Rückschnitt ist bei dieser bodennahen Pflanze nicht erforderlich.
Die Vermehrung übernimmt die Pflanze durch ihre Ausläufer oft selbstständig.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide Arten teilen sich den Lebensraum am lichten Gehölzrand und ergänzen sich hervorragend in der frühen Blütezeit.
Das Weiße Veilchen (Viola alba) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Gattung der Veilchen. Es ist in der gesamten Region von Deutschland über Österreich bis in die Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt lichte Laubwälder und Gebüschränder. Botanisch zeichnet es sich durch oberirdische Ausläufer (Kriechtriebe zur Vermehrung) aus, die jedoch im Gegensatz zu verwandten Arten an den Knoten meist keine Wurzeln schlagen. Die Pflanze erreicht nur geringe Wuchshöhen und bildet dichte, am Boden bleibende Blattrosetten.
3 Videos zu Weißes Veilchen



•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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