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Viola canina
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Arten
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Das Hunds-Veilchen erkennst du an seinen hell-violetten Blüten mit dem auffällig weißen Schlund und den herzförmigen, am Rand leicht gekerbten Blättern. Im Gegensatz zum Duft-Veilchen ist es geruchlos und wächst aufrechter, da seine Blüten an beblätterten Stängeln sitzen. Als indigene (einheimische) Art ist es ein wertvoller Bestandteil unserer Flora und steht bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Arten. Wenn du sandige oder magere Stellen im Garten hast, gibst du dieser selten gewordenen Schönheit ein sicheres Zuhause. Mit deinem Einsatz im Garten hilfst du aktiv dabei, diese gefährdete Art für die Zukunft zu bewahren.
Seltene Schönheit für magere Böden: Hol dir das bedrohte Hunds-Veilchen in den Garten
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Als indigene (einheimische) Pflanze ist das Hunds-Veilchen ein wichtiger Baustein in unserem Ökosystem. Es besiedelt Nischen auf kargen Böden, die in der modernen Landschaft immer seltener werden. Da es auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, hat jeder Bestand im Garten eine hohe Bedeutung für den Erhalt der genetischen Vielfalt dieser Gruppe. Es dient als wertvoller Bestandteil der regionalen Pflanzengemeinschaft und unterstützt durch seine Wurzelsymbiose ein gesundes Bodenleben. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, bereichert es die Vielfalt in deinem Garten allein durch seine Seltenheit.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,165 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Artengruppe Hunds-Veilchen (Viola canina agg.) gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Sie ist in Mitteleuropa indigen (heimisch) und besiedelt bevorzugt nährstoffarme Standorte wie Magerwiesen (artenreiche, ungedüngte Wiesen) oder Heiden. Eine botanische Besonderheit ist ihr Wuchs: Die Stängel sind beblättert und tragen die Blüten in den Achseln, während andere Veilchen oft grundständige Blattrosetten bilden. Zudem geht sie eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen) ein, die ihr bei der Nährstoffaufnahme hilft.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.