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Viola pinnata
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Auch bekannt als: Viola pinnata
An den fiederteiligen Blättern, die tief in schmale Abschnitte eingeschnitten sind, lässt sich das Fieder-Veilchen (Viola pinnata) sofort erkennen. Mit ihrer Ansiedlung trägst du aktiv zum Erhalt einer spezialisierten Gebirgsart bei, die in natürlichen Felsfluren zu Hause ist. Obwohl keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert die frühe Blüte das Nahrungsangebot für die Insektenwelt in deinem Garten. Wenn du einen sonnigen Platz mit Kalkschotter hast, wird dieses kleine Veilchen bei dir ein dauerhaftes Zuhause finden.
Alpine Exzellenz: Das seltene Fieder-Veilchen veredelt jeden kalkreichen Steingarten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese seltene Art keine spezifisch dokumentierten Beziehungen zu spezialisierten Insekten vor. Als Frühblüher stellt sie jedoch eine wichtige Ergänzung im Mosaik eines biodiversen Gartens dar, indem sie Nektar und Pollen in einer Zeit anbietet, in der das allgemeine Angebot noch begrenzt ist. Die Verbreitung der Samen erfolgt bei Veilchen häufig durch Ameisen, die den nahrhaften Anhang der Samen (Elaiosom) fressen und so die Ausbreitung im Garten unterstützen. Mit dem Anpflanzen dieser alpinen Art förderst du die floristische Vielfalt und bietest potenziellen Raupen von Perlmuttfaltern, die auf Veilchen spezialisiert sind, eine mögliche Futterquelle.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Fieder-Veilchen (Viola pinnata) gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen. Seine natürliche Verbreitung in unserer Region konzentriert sich auf die kalkreichen Gebirgszüge Österreichs, wo es typischerweise in Felsspalten und auf Gesteinsschutt siedelt. Morphologisch (gestaltlich) unterscheidet es sich von fast allen anderen Veilchen durch seine namensgebenden, tief handförmig geteilten Grundblätter. Die Pflanze erreicht lediglich eine Höhe von 5 bis 10 Zentimetern und bildet im Gegensatz zu vielen Verwandten keine oberirdischen Ausläufer.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.