Bild folgtKI-generierte IllustrationViola reichenbachiana × riviniana
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An ihren violetten Blüten mit dem typischen Pflanzensporn (hinterer, hohler Blütenausläufer) lässt sich (Viola reichenbachiana × riviniana) sofort erkennen. Diese Kreuzung aus Wald-Veilchen und Hain-Veilchen ist ein wertvoller Baustein für den naturnahen Garten, da sie genau die Nische im Halbschatten füllt, bevor die großen Stauden austreiben. Besonders die Ackerhummel (Bombus pascuorum) profitiert von dem frühen Blütenangebot ab April. Mit ihrer zierlichen Wuchsform fügt sie sich perfekt in bestehende Pflanzungen ein, ohne andere Arten zu verdrängen. Wenn du diese Pflanze in deinem Garten hast, förderst du aktiv die Vernetzung heimischer Waldrandbewohner. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr ein ruhiges Plätzchen unter Gehölzen gönnst.
Zierliche Hummelweide für den Halbschatten auf exakt 14 Zentimetern.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Veilchen eine wichtige Anlaufstelle für die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die bereits im zeitigen Frühjahr nach Nektar sucht. Die Blütezeit von April bis Juni schließt eine kritische Versorgungslücke für früh fliegende Insekten. Durch das sehr leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 1,5445 mg wird die Fernausbreitung begünstigt, was zur genetischen Vielfalt in der Nachbarschaft beiträgt. Da die Pflanze heimisch ist, fügt sie sich nahtlos in das lokale Ökosystem ein. Die breiten Blätter bieten zudem einen geschützten Rückzugsort für bodenlebende Wirbellose direkt über der Erdoberfläche.
Dieses Veilchen ist in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden, die dazu neigen, Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. Bei Verdacht auf Verzehr kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere liegen keine spezifischen Unbedenklichkeitsdaten vor, weshalb auch hier Vorsicht geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Alpine
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.14 m
Standort: Wähle einen halbschattigen Platz, idealerweise unter heimischen Laubgehölzen.
Boden: Der Boden sollte humusreich und gleichmäßig frisch sein, Staunässe jedoch vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die geringe Höhe von genau 0,14 m.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 cm Abstand, damit sich die Blattrosetten entfalten können.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (1,5445 mg) selbstständig über den Wind oder Ameisen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass das Laub als Winterschutz für Bodenorganismen stehen.
Düngung: Eine Gabe von reifem Kompost im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus.
Gute Partnerin: Die Haselwurz (Asarum europaeum) passt hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an Schatten und Bodenfeuchte stellt.
Dieses Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist eine in Deutschland heimische Hybride. Sein natürlicher Lebensraum sind lichte Laubwälder und Gehölzränder, wo es als nicht verholzte, krautige Pflanze (nicht holzig ausdauernd) wächst. Mit einer festgeschriebenen Wuchshöhe von 0,14 m bleibt es sehr kompakt. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine symbiotische Verbindung zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen. Die breiten Blätter erreichen eine Fläche von etwa 487,8 mm² und bilden einen dichten, bodennahen Teppich.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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