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Viola rupestris
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An seinen zierlichen, hellvioletten Blüten und den fast kreisrunden, leicht behaarten Blättern lässt sich das Sand-Veilchen (Viola rupestris) sofort erkennen. Da es in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark gefährdet ist (Rote Liste 2), bereichert es deinen Garten als seltene Kostbarkeit. Es besiedelt bevorzugt karge, sonnige Stellen, an denen viele andere Pflanzen aufgrund von Wassermangel nicht überleben können. Durch seine Ansiedlung förderst du die Vielfalt spezialisierter Lebensgemeinschaften auf mageren Böden. Gib diesem kleinen Überlebenskünstler einen festen Platz in deinem Naturgarten, um ein Stück bedrohte Wildnis zu bewahren.
Rarität für Sonnenanbeter: Schütze das stark gefährdete Sand-Veilchen.
Als Art der Roten Liste 2 (stark gefährdet) hat das Sand-Veilchen eine hohe Bedeutung für den Erhalt der heimischen Flora. Es besetzt ökologische Nischen auf Extremstandorten, die für die meisten Gartenpflanzen zu trocken und nährstoffarm sind. Die Pflanze nutzt AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), um in kargen Böden an Wasser und Mineralstoffe zu gelangen. Während der Blütezeit in den Monaten Mai und Juni stellt es ein wichtiges Glied in der Kette der Frühsommerblüher dar. Da keine spezifischen Tierbeziehungen in der Datenbasis vorliegen, liegt der ökologische Schwerpunkt auf dem Schutz dieser bedrohten Wildpflanze selbst.
Das Sand-Veilchen ist als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher nicht in die Nähe von Spielbereichen gepflanzt werden, um einen versehentlichen Verzehr durch Kleinkinder zu verhindern. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern besteht bei Beachtung der typischen Veilchenblütenform und des trockenen Standorts kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,047 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sand-Veilchen (Viola rupestris) gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Es ist im gesamten deutschsprachigen Raum heimisch und besiedelt dort vorrangig Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet kompakte Horste mit charakteristischen, kurz gestielten Blättern. Ein besonderes Merkmal ist ihre hohe Anpassungsfähigkeit an extrem stickstoffarme und sandige Untergründe.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.