Bild folgtKI-generierte IllustrationVipera xanthina
Diese Schlange aus der Familie der Vipern (Viperidae) erkennt man an ihrem schuppigen Koerper und der charakteristischen, gleitenden Fortbewegungsweise eines Reptils (Reptil - wechselwarmes Wirbeltier mit Hornschuppen). Im Garten bevorzugen diese Tiere strukturreiche Bereiche mit ausreichenden Versteckmoeglichkeiten wie Trockenmauern (Trockenmauer - ohne Moertel errichtete Steinwand) oder Steinhaufen. Da sie Fleischfresser sind, ernaehren sie sich allgemein von kleinen Wirbeltieren oder wirbellosen Tieren, was sie zu einem natuerlichen Bestandteil der Schaedlingsregulation macht. Im Februar wirst du sie kaum zu Gesicht bekommen, da sie sich in der Winterstarre (Winterstarre - kaeltebedingte Reglosigkeit bei wechselwarmen Tieren) befinden. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du naturnahe Ecken mit Totholz oder Steinen ungestoert laesst. Solche Strukturen dienen nicht nur als Sonnenplaetze, sondern auch als sichere Rueckzugsorte vor Fressfeinden. Ein lebendiger Garten bietet diesen Reptilien ausreichend Nahrungsgrundlagen durch eine hohe Artenvielfalt. Achte darauf, Gartenarbeiten in potenziellen Quartieren erst nach dem Ende der Frostperiode im Fruehjahr durchzufuehren.
Vipern sind giftig und sollten niemals mit blossen Haenden angefasst oder in die Enge getrieben werden. Da Reptilien streng geschuetzt sind, darfst du sie nicht fangen, stoeren oder eigenmaechtig umsiedeln. Bei Beobachtungen im Garten ist ein respektvoller Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern angemessen.
Die Art Vipera xanthina wird taxonomisch in die Gattung der Echten Vipern (Vipera) innerhalb der Familie der Viperidae eingeordnet. Als Reptil ist sie fuer ihre Stoffwechselprozesse auf externe Waermequellen angewiesen und zeigt eine vorwiegend bodenbewohnende Lebensweise. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnt sie bevorzugt sonnige, strukturreiche Gelaende mit ausreichendem Unterschlupf. In den Wintermonaten ruhen diese Tiere an frostsicheren Orten tief im Erdboden oder in Felsspalten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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