Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Viscum laxum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Viscum laxum
Schon von weitem fällt die Kiefern-Mistel (Viscum laxum) durch ihre kugeligen, immergrünen Büschel in den Kronen von Nadelbäumen auf. Du erkennst sie an ihren gegabelten Zweigen und den ledrigen, schmalen Blättern, die besonders im Winter eine auffällige Struktur bilden. Als einheimischer Archäophyt (eine Art, die bereits vor der Entdeckung Amerikas bei uns vorkam) bereichert sie die Lebensräume in den Wipfeln. Da sie als Halbschmarotzer (bezieht Wasser vom Wirt, macht aber selbst Photosynthese) lebt, ist sie auf eine gesunde Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) angewiesen. Schau doch mal in die Wipfel deiner Bäume, ob du diesen spannenden Überlebenskünstler schon entdeckt hast.
Wintergrüner Halbschmarotzer: Einheimischer Lebensraum in luftiger Höhe.
Da für die Kiefern-Mistel keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, betrachten wir ihre Rolle als indigenen (einheimischen) Archäophyten. Sie ist eine Art, die schon vor 1492 bei uns heimisch war und somit fest in die regionalen Abläufe integriert ist. Durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Symbiose mit Pilzen) ist sie Teil eines komplexen Netzwerks, das auch den Wirtsbaum stützt. In der kalten Jahreszeit dient ihr Blattwerk als seltener, immergrüner Rückzugsort in der Baumkrone. Die Verbreitung erfolgt traditionell durch Vögel, welche die klebrigen Beeren im Winter als Nahrung nutzen. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zur winterlichen Biomasse im Garten.
Die Kiefern-Mistel ist in allen Teilen giftig und daher nicht kindersicher. Besonders die weißen Beeren können auf Kinder anziehend wirken, führen aber bei Verzehr zu Übelkeit. Es besteht jedoch keine direkte Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen Arten im Garten, da ihr Wuchsort in den Baumkronen der Kiefern einzigartig ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Die Kiefern-Mistel benötigt keinen Gartenboden, da sie direkt auf Bäumen lebt.
Die Kiefern-Mistel (Viscum laxum) ist ein Halbschmarotzer aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). In unserer Region ist sie ein indigen (einheimisch) vorkommender Archäophyt, der besonders in Österreich verbreitet ist. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre gabelige Verzweigung und die paarigen, ledrigen Blätter aus. Im Gegensatz zur Laubholz-Mistel (Viscum album) wächst sie spezialisiert auf Nadelhölzern. Ihre Beeren sind weißlich-durchscheinend und reifen mitten im Winter.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.