Bild folgtKI-generierte IllustrationVitis cinerea
Auch bekannt als: Vitis cinerea, Graurinden-Rebe
Unverwechselbar ist Vitis cinerea durch ihre graufilzige Behaarung der jungen Triebe und die matte, graue Rinde an älteren Ästen. Sie schafft wertvolle vertikale Strukturen und bietet Vögeln sowie Kleinsäugern geschützte Rückzugsorte im dichten Geäst. Da sie als nicht kindersicher gilt, solltest du sie bewusst an einem Ort platzieren, der nicht als Spielfläche genutzt wird. Wenn du die robuste Wildform unserer Weintrauben schätzt und regionale Vielfalt fördern willst, triffst du mit dieser Art eine hervorragende Wahl.
Heimischer Kletterkünstler aus Österreich für dichte, grüne Wände.
Als heimische Wildart in Österreich ist Vitis cinerea ein wertvoller Bestandteil des regionalen Biotopverbunds (Vernetzung von Lebensräumen). Durch ihr starkes Wachstum bildet sie dichte Vegetationspakete, die vielen Tieren als Versteck und Nistmöglichkeit dienen. Da in den aktuellen Daten keine spezifischen Bestäuberbeziehungen gelistet sind, liegt ihr ökologischer Fokus vor allem auf der Strukturgebung im Garten. Die kleinen Wildfrüchte stellen im Herbst eine natürliche Futterquelle dar, die das Nahrungsangebot für die heimische Fauna ergänzt. Mit ihrer ursprünglichen Widerstandsfähigkeit ist sie eine verlässliche Komponente für einen lebendigen Naturgarten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
15.24 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit ausreichend Platz für die Kletterranken.
Der Boden sollte frisch bis feucht sein (entspricht Ellenberg Feuchtezahl 7: bevorzugt Standorte, die gleichmäßig feucht sind, aber keine Staunässe aufweisen).
Ein nährstoffreicher Boden (Nitrophyt) fördert die Wüchsigkeit dieser Rebe erheblich.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Biete der Pflanze eine stabile Kletterhilfe wie ein Spalier oder einen stabilen Zaun an.
Ein Rückschnitt im Spätwinter (Februar) hilft dabei, die Pflanze in Form zu halten und die Vitalität zu fördern.
Die Vermehrung kann unkompliziert über Stecklinge während der Sommermonate erfolgen.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus) – beide teilen die Vorliebe für feuchtere Standorte und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Heckenstruktur.
Vitis cinerea gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae) und ist innerhalb unserer Region primär in Österreich beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Auwälder oder Flussufer, wo sie als Liane an Bäumen emporsteigt. Morphologisch (vom äußeren Erscheinungsbild her) lässt sie sich gut an ihren meist ungelappten Blättern und den verzweigten Ranken erkennen, die stets gegenüber den Blättern entspringen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →