Bild folgtKI-generierte IllustrationVitis riparia
Auch bekannt als: Ufer-Rebe, Uferrebe
Schon von weitem faellt die Ufer-Rebe (Vitis riparia) durch ihren enormen Tatendrang auf, mit dem sie an Zaeunen und Baeumen emporrankt. Du erkennst sie an den herzfoermigen, meist dreilappigen Blaettern, die am Rand grob und spitz gezaehnt sind. In naturnahen Gaerten bietet sie durch ihr dichtes Blattwerk wertvollen Lebensraum und geschuetzte Rueckzugsorte. Da sie sehr wuechsig ist, solltest du vor der Pflanzung pruefen, ob du ihr ausreichend Platz an einem stabilen Rankgeruest bieten kannst. Wenn du eine robuste Begruenung fuer feuchtere Gartenbereiche suchst, triffst du mit dieser Wildrebe eine gute Wahl.
Robuster Kletterkuenstler aus den Donauauen fuer dichten, lebendigen Sichtschutz.
Obwohl spezifische Bestaeuberdaten in der aktuellen Basis fehlen, leistet die Ufer-Rebe einen wichtigen Beitrag zur Strukturvielfalt. Das dichte Geflecht der Triebe bietet vielen Singvoegeln sichere Nistplaetze und Schutz vor Fressfeinden. Die im Herbst reifenden Beeren sind eine willkommene Nahrungsquelle fuer die heimische Vogelwelt, besonders wenn das Futterangebot im Winter knapper wird. Durch die hohe Verdunstungsleistung ihrer grossen Blattformen traegt sie zudem positiv zum Mikroklima (lokales Klima in unmittelbarer Naehe der Pflanze) bei und sorgt an heissen Tagen fuer Kuehlung im Garten.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Strauch
Standort: Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Boden: Ideal ist ein naehrstoffreicher, eher feuchter Boden, der jedoch keine Staunaesse (stehendes Wasser, das die Wurzeln schaedigt) aufweisen sollte.
Pflanzzeit: Setze die Rebe von Maerz bis Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Pflege: Ein regelmaessiger Rueckschnitt im spaeten Winter haelt den starken Wuchs im Zaum und foerdert die Vitalitaet.
Vermehrung: Dies gelingt gut ueber Steckhoelzer (verholzte Zweigstuecke ohne Blaetter), die im Winter geschnitten werden.
Wichtiger Hinweis: Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird, ist bei der Standortwahl in Familiengaerten Vorsicht geboten.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Gewoehnliche Waldrebe (Clematis vitalba) - beide teilen aehnliche Ansprueche an feuchtere Standorte und schaffen gemeinsam einen dichten Sichtschutz.
Die Ufer-Rebe (Vitis riparia) ist ein kletterndes Gehoelz, das in der Region Oesterreich als heimisch vorkommt. Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst vor allem feuchte Gebuesche und Auwaelder (zeitweise ueberschwemmte Waelder entlang von Fluessen). Als ausdauernde, verholzende Liane (Kletterpflanze) erklimmt sie mithilfe von Ranken beachtliche Hoehen. Die morphologischen (aeusserlich sichtbaren) Merkmale wie die rissige Borke und die charakteristische Blattform machen sie zu einer markanten Erscheinung in der heimischen Flora.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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