Bild folgtKI-generierte IllustrationVormela peregusna
Auch bekannt als: Putois Marbré, Tigeriltis
Unverwechselbar macht den Tigeriltis (Vormela peregusna) sein bunt geflecktes Rückenfell und der schlanke Körperbau eines typischen Raubtiers (Carnivora). In seinem Lebensraum jagt er als ausdauernder Verfolger am Boden und erbeutet spezialisiert verschiedene Blindmäuse wie die Sandblindmaus (Spalax arenarius), die Podolsk-Blindmaus (Spalax zemni) oder die Ural-Blindmaus (Spalax uralensis). Auch Vögel wie die Heidelerche (Lullula arborea), die Kurzzehenlärche (Calandrella brachydactyla) oder die Zitronenstelze (Motacilla citreola) gehören zu seiner Nahrung. Er ist meist in der Dämmerung oder nachts aktiv und bleibt das ganze Jahr über wach, ohne Winterschlaf zu halten. Für dich als Gartenbesitzer ist er ein nützlicher Mitbewohner, der Nagetierpopulationen reguliert. Du kannst ihn schützen, indem du natürliche Strukturen wie Altholzhaufen oder Trockenmauern als Verstecke erhältst. Da er sehr scheu ist, wirst du ihn nur mit viel Glück bei der nächtlichen Jagd beobachten können. Als Raubtier benötigt er ungestörte Bereiche, um seinen Nachwuchs sicher aufzuziehen.
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Dieses Raubtier ist nach der FFH-Richtlinie (europäisches Naturschutzrecht) streng geschützt. Bei einer Begegnung solltest du Abstand halten, da das Tier zwar scheu ist, sich aber bei Bedrängnis mutig verteidigt. Verwechslungen mit anderen Mardern sind durch das Muster ausgeschlossen.
Körper
Körperlänge
34.976 cm
Gewicht
542.5 g
Max. Lebensalter
8.916667 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
5.76, 1.1× pro Jahr
Tragezeit
60.872 Tage
Geschlechtsreife
~0.2 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Tigeriltis ist ein Vertreter der Marderartigen (Mustelidae) innerhalb der Raubtiere (Carnivora). In Mitteleuropa ist er sehr selten, wird aber in Naturschutzprogrammen der Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz beachtet. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 30 bis 35 Zentimetern und ist damit kleiner als ein Hausmarder. Von verwandten Arten unterscheidet er sich deutlich durch seine auffällige, gelb-braun-weiße Scheckung. Durch die Aufnahme in die FFH-Anhänge II und IV (Regelungen zum Schutz gefährdeter Arten in Europa) unterliegt er strengsten Schutzvorschriften.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — Taxonomic classification for Vormela peregusna
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →