Bild folgtKI-generierte IllustrationVormela peregusna
Auch bekannt als: Putois Marbré, Tigeriltis
Der Tigeriltis (Vormela peregusna) beeindruckt durch sein auffaellig gelb-braun gemustertes Fell, den sehr schlanken, langgestreckten Koerper und die markante dunkle Maske um die Augen. Als flinker Vertreter der Mustelidae (Marderverwandte) bewegt er sich meist am Boden oder in Bauen anderer Tiere vorwaerts. In Deinem Garten sucht er bevorzugt in trockenen, offenen Bereichen nach Unterschlupf. Er ist vorwiegend daemmerungsaktiv (in der Zeit des Sonnenuntergangs oder Aufgangs taetig) und entzieht sich oft menschlichen Blicken. Seine Ernaehrung ist rein tierisch, wobei er als geschickter Raeuber vor allem kleine Saeugetiere und wirbellose Tiere erbeutet. Im Februar befindet sich der kleine Raeuber meist in der Winterruhe (Zustand reduzierter Aktivitaet), kommt aber an milden Tagen durchaus hervor. Du kannst ihm helfen, indem Du Totholzhaufen oder Steinhaufen als natuerliche Verstecke im Garten belaesst. Solche Strukturen bieten Schutz vor Stoerungen und Witterungseinfluessen. Ein naturnaher Garten mit vielen Versteckmoeglichkeiten ist fuer diese Tiere lebensnotwendig. Wenn Du Ruhe in abgelegenen Ecken bewahrst, schaffst Du einen wertvollen Lebensraum.
Der Tigeriltis ist ein geschuetztes Wildtier und darf weder gefangen noch stoerend vertrieben werden. Bei Bedrohung kann er schmerzhaft beissen, weshalb Du unbedingt auf Sicherheitsabstand achten solltest. Ein Umsetzen der Tiere ist rechtlich nicht gestattet und sollte Fachleuten ueberlassen bleiben.
Der Tigeriltis (Vormela peregusna) ist ein Saeugetier aus der Familie der Mustelidae (Marderverwandte). Sein Verbreitungsgebiet liegt schwerpunktmaessig in Suedosteuropa und Zentralasien, wobei er als seltener Besucher in Mitteleuropa gilt. Mit einer Kopf-Rumpf-Laenge von etwa 28 bis 35 Zentimetern ist er kleiner als ein Steinmarder. Die Tiere leben solitaer (einzelgaengerisch) und sind fuer ihre charakteristische Warnfaerbung bekannt, die Fressfeinde abschrecken soll.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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