Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Woodsia alpina × ilvensis
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
An ihren zierlichen, doppelt gefiederten Wedeln, die oft mit rostbraunen Spreuschuppen (kleine, hautartige Blattanhängsel) besetzt sind, lässt sich diese seltene Farn-Hybride (Woodsia alpina × ilvensis) sofort erkennen. Als Kreuzung zweier Gebirgsarten ist sie ein echtes Juwel für Alpinum-Gärtner und Steinfugen-Liebhaber. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bietet das dichte Blattwerk wertvollen Unterschlupf für kleine Bodenlebewesen. Trau dich ruhig an diesen Spezialisten heran, er bereichert deine Steingarten-Sammlung ungemein.
Seltene Alpen-Rarität: Ein robuster Überlebenskünstler für deine Steinmauer.
In der heimischen Natur Österreichs besiedelt dieser Farn spezialisierte Nischen in Felsfluren, die für viele andere Pflanzen zu extrem sind. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, da Farne keine Blüten bilden, ist er ein wichtiger Bestandteil der alpinen Biodiversität. In deinem Garten bietet das dichte Gefieder der Wedel einen geschützten Rückzugsraum für kleine Gliederfüßer wie Asseln. Durch die Ansiedlung solcher Raritäten unterstützt du den Erhalt seltener Genotypen (genetische Varianten) innerhalb der Farn-Hybriden. Er ist ein leiser, aber wertvoller Beitrag zum Artenschutz in Stein- und Alpingärten.
Bitte beachte, dass dieser Farn laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, ihn außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern zu pflanzen, um ein versehentliches Verschlucken von Pflanzenteilen zu verhindern. Verwechslungen mit stark giftigen Arten sind bei einer Standortwahl in Felsspalten eher unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,09 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für diesen Farn einen Platz in einer schattigen bis halbschattigen Felsspalte oder einer Trockenmauer, die nicht der prallen Mittagssonne ausgesetzt ist. Da er in der Natur auf Gestein wächst, sollte der Boden sehr gut durchlässig und eher kalkarm sein.
Diese Pflanze ist eine natürliche Hybride aus der Gattung der Wimpelfarne (Woodsia) und gehört zur Familie der Wimpelfarngewächse (Woodsiaceae). In unserer Region ist sie in Österreich heimisch, wo sie vor allem in Felsspalten und auf kalkarmen Gesteinsfluren vorkommt. Morphologisch vereint sie Merkmale beider Elternarten, insbesondere die charakteristischen Haare und Schuppen an der Blattspindel (Mittelachse des Farnwedels). Da es sich um einen Farn handelt, bildet die Pflanze keine Blüten, sondern vermehrt sich über Sporen (winzige Fortpflanzungseinheiten).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.